26.01.2009 | 10:07

Initiative zum vermehrten Anbau von biologischem Speisesoja

In Niederösterreich beste Bedingungen für erfolgreichen Anbau

Eine Initiative von Bio Austria Niederösterreich und Wien sowie Bio Austria Burgenland und der Bio-Forschung-Austria soll dafür sorgen, dass biologisches Speisesoja verstärkt in Österreich angebaut wird. Im Rahmen des „Bio Austria-Premium-Soja-Projekts" wurde im Jahr 2008 österreichweit auf einer Fläche von rund 2.700 Hektar biologisches Speisesoja angebaut. In den nächsten fünf Jahren sollen die Anbauflächen entscheidend erweitert und österreichisches Bio-Speisesoja zu einem echten Marktfaktor gemacht werden.

Für einen erfolgreichen Anbau benötigt die Sojabohne lockere, durchlüftete Böden mit einer guten Wasserhaltigkeit. Diese Bedingungen sind in Niederösterreich im Weinviertel, im Wiener Becken und im Steinfeld, aber auch im Nord- und Mittelburgenland sowie in Kärnten und der Steiermark bestens gegeben.

Österreichisches Bio-Soja entspreche dem Konsumentenwunsch nach Klimaschutz und Gentechnik-Freiheit. Neben dem enormen Marktpotenzial eigne sich die Sojabohne ausgezeichnet für die biologische Landwirtschaft, Soja sei in der Fruchtfolge eine ideale Alternative zur Körnererbse. Die relativ einfache Kulturführung ermögliche den Biobauern einen raschen, erfolgreichen Einstieg und sei auch für Umstellungsbetriebe auf Bio gut geeignet, meint dazu Ing. Edi Weninger, Biobauer aus dem Weinviertel und Initiator des „Bio Austria-Premium-Soja-Projekts".

Nähere Informationen bei Bio Austria Niederösterreich und Wien unter 02742/908 33, e-mail niederoesterreich@bio-austria.at und http://www.bio-austria.at/.

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