16.01.2009 | 10:52

Initiativen zur Erwachsenenbildung in Niederösterreich

Kooperationen zwischen Bildungs- und Heimatwerk und LEADER-Regionen

Das Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich (BHW) etablierte sich in den letzten Jahren als zentraler Vernetzungspunkt der regionalen Bildungs- und Kulturarbeit. So ist das BHW für die Aus- und Weiterbildung der auf eine Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav zurückgehenden „Bildungsbeauftragten in Gemeinden", der Koordinatoren für die Erwachsenenbildung in den Kommunen, zuständig; Pilotregion für diese Landesinitiative ist die Region NÖ Mitte.

Um den regionalen Bildungswerken den Umstieg zu den neuen „Lernenden Regionen" zu ermöglichen, hat das Land Niederösterreich zudem Ende des Vorjahres eine Übergangsförderung aus Mitteln der Dorferneuerung beschlossen. Um diese Neuentwicklung erfolgreich zu gestalten, wird das BHW eng mit den niederösterreichischen LEADER-Regionen kooperieren.

In der Buckligen Welt wird dieser Weg bereits gegangen: BHW und LEADER-Region initiierten das Projekt „Zeitzeugen" und brachten das Buch „Lebensspuren" heraus, durch das große Interesse wird es heuer ein zweites Buch geben. Auch der ORF dreht jetzt ein Jahr lang zu diesem Thema in der Region; der Film wird Anfang 2010 gesendet. Im Mostviertel wiederum gibt es eine erfolgreiche Kooperation zwischen der Landwirtschaftlichen Fachschule und dem BHW-Bezirk Scheibbs, von der beide Partner punkto Bekanntheitsgrad und Erfolg profitieren.

In der Region Kampseen wurden durch das BHW Bildungsstammtische in den sechs Mitgliedsgemeinden initiiert. Durch die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinden und in der Region können jetzt wieder vermehrt Angebote erfolgreich umgesetzt werden. Dass auch ein einzelnes Bildungswerk erfolgreich arbeiten kann, belegt das BHW Großweikersdorf im Weinviertel. Hier werden pro Saison 15 bis 20 Veranstaltungen angeboten, wobei die Palette von Sprachen über EDV bis zu Obstbaumschnittkursen und Mentaltrainings reicht.

Eine weitere Initiative gemeinsam mit LEADER-Regionen und kirchlichen Stellen betrifft Flurdenkmale, die Geschichte und Geschichten erzählen, die Menschen berühren. Daher sollen die alten Marterln durch neue Initiativen wie „SMS-Marterl-Wandern", eine GPS-Ortung der Flurdenkmäler oder eine Internet-Flurdenkmäler-Datenbank einer breiteren Öffentlichkeit, auch der Jugend, zugänglich gemacht werden.

Nähere Informationen beim BHW NÖ unter 01/533 18 99 und 0699/142 43 361, Ing. Hans Rupp, e-mail h.rupp@bhw-n.eu bzw. bildung@bhw-n.eu und http://www.bhw-n.eu/.

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