16.12.2008 | 15:30

Weihnachts- und Neujahrsempfang im NÖ Landhaus

LH Pröll: „Intensives Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik"

Zum traditionellen Weihnachts- und Neujahrsempfang lud heute, 16. Dezember, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in den Landtagssaal des NÖ Landhauses. „Das Jahr 2008 hat große Herausforderungen gebracht, die wir exzellent bewältigt haben", sagte der Landeshauptmann im Rahmen des Festaktes. So sei etwa mit den Landtagswahlen im März dieses Jahres eine „demokratische Reifeprüfung" erfolgt, indem es bei diesem Wahlgang erstmals seit Jahrzehnten wieder eine steigende Wahlbeteiligung gegeben habe. Der Landeshauptmann führte dies unter anderem auf ein „intensives Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern, der Verwaltung und der Politik in unserem Bundesland" zurück. In der Bildungs-, Sozial- und Familienpolitik seien Maßnahmen gesetzt worden, die nun zum Teil auch in anderen Bundesländern und im Bund umgesetzt würden. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich auf internationaler Ebene entwickelt habe, aber auch an Niederösterreich nicht spurlos vorübergehen werde, appellierte Pröll, nicht „den Blick für das Wesentliche und für das Realistische zu verlieren". Der Landeshauptmann führte die Hochwasserkatastrophen oder die Europäische Erweiterung als Beispiele an und meinte: „Immer dann, wenn wir miteinander besonders gefordert waren, waren wir in der Lage, besondere Leistungen zu vollbringen." Pröll dankte abschließend den anwesenden Repräsentanten der Landesverwaltung für ihre „Kompetenz, Konsequenz und Innovationskraft".

Landesamtsdirektor Dr. Werner Seif erinnerte in seinen Worten an den Abschluss der Übersiedlung von Wien nach St. Pölten im Jahr 1998 und nahm diesen zum Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre. So startete 1998 etwa das Projekt „Verfahrensexpress". Der Landesamtsdirektor blickte auch auf die EDV-Umstellung in Vorbereitung auf das Jahr 2000 und die im Jahr 2001 initiierte Verwaltungsreform zurück. 2002 haben die Bürgerbüros den Betrieb aufgenommen und 2001/02 erfolgte auch der Startschuss für die Dienst- und Besoldungsreform, die mit Juli 2006 in Kraft getreten ist. 2003 begann die Übernahme der Gemeindekrankenhäuser, durch die der Dienstpostenplan von 18.300 im Jahr 1998 auf 32.400 im Jahr 2009 erweitert wurde.

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