21.11.2008 | 10:45

Pflegekonzept aus Übersee im Landesklinikum Neunkirchen

„Therapeutische Berührung" soll Selbstheilungskräfte fördern

Seit wenigen Wochen wird im Landesklinikum Neunkirchen die so genannte „Therapeutische Berührung" (TB) angeboten. Dabei handelt es sich um ein aus den USA stammendes komplementäres Pflegekonzept, welches die Selbstheilungskräfte fördern, entspannend und schmerzlindernd wirken und Energiefeldstörungen ausgleichen soll.

Durch spezielle Übungen wird bei der TB die Aufmerksamkeit auf die den Körper durchfließende Energie gelenkt. Die Handflächen werden sensibilisiert, sodass das menschliche Energiefeld (Aura) in seiner ganzen Qualität wahrgenommen werden kann. Dies ermöglicht unter Miteinbeziehung der eigenen Sinne der Behandelnden eine energetische Diagnose, die dokumentiert wird. Nach einer kurzen Besprechung der Anwendungsmethoden erfolgt das Clearing des Energiefeldes, ohne dass der Körper dabei berührt wird. Im Anschluss wird der bekleidete Körper der jeweiligen Patientin oder des Patienten an den Energiezentren an den Gelenken und bzw. oder spezifisch an Organen sanft berührt. Dabei kann die TB auch von zwei oder mehreren Menschen gleichzeitig an einer Patientin bzw. einem Patienten angewandt werden.

Die Ausbildung, die zur Ausübung dieser speziellen Pflegeform befähigt, gliedert sich in neun Module und erstreckt sich über ein Jahr. Die beiden in Neunkirchen nach dem TB arbeitenden Diplomkrankenschwestern haben ihre Ausbildung in Wien absolviert.

Nähere Informationen: Landesklinikum Neunkirchen, Telefon 02635/602.

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