13.11.2008 | 00:54

NÖ Konjunkturpaket: Erweiterung bestehender Fördermodelle

LH Pröll informierte auch über neues Kreditsicherungsmodell

Um die Investitionsbereitschaft der Unternehmen zu unterstützen und Finanzierungen zu erleichtern, werden bestehende Fördermodelle für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erweitert. So werden laut Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Haftungs- und Beteiligungsgrenzen für Investitionen auf 1,5 Millionen Euro erhöht (bisher 1 Million Euro). Dazu gibt es ein neues Beteiligungsmodell für Wachstumsfinanzierungen wie die Erschließung neuer Märkte, Unternehmensankäufe etc., und zwar bis zu 1,5 Millionen Euro. Der NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds wird aufgestockt, für Investitionen stehen zusätzlich 150 Millionen Euro Darlehensmittel zur Verfügung.

Der Landeshauptmann informierte im Anschluss an die heutige VP-NÖ-Arbeitsklausur auch über das neue Kreditsicherungsmodell für Kleinunternehmen. Für Investitionen in Erweiterung und Modernisierung bis zu 100.000 Euro gibt es eine 50-prozentige Landeshaftung für KMU. Für Auftragsfinanzierungen, Auftragsstornierungen, Verbesserung der Finanzstruktur und Förderausfälle ist eine 50-prozentige Landeshaftung für KMU-Kredite bis zu 70.000 Euro vorgesehen.

„Was der Bund für die Banken macht, machen wir für zukunftsträchtige Unternehmen in Niederösterreich", so Pröll. Das Finanzierungsmodell für innovative und technologieorientierte Unternehmen sowie für regionale Leitbetriebe sieht 120 Millionen Euro für Eigenkapitalmaßnahmen und 30 Millionen Euro Risikokapital vor.

Die Kapitalerhöhung der NÖ Hypobank in der Höhe von 50 Millionen Euro ermöglicht Neukredite in der Höhe von 500 Millionen Euro an Unternehmen und Gemeinden. 

 

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