13.11.2008 | 10:35

NÖ Erwerbsobstbau seit Jahren im Aufwind

Plank: Anbaufläche in 20 Jahren verdreifacht

„Der Obstbau stellt in Niederösterreich einen beachtlichen Wirtschaftszweig in der Landwirtschaft dar. Die Erwerbsobstflächen haben sich in den letzten zwanzig Jahren von 700 auf 2.200 Hektar mehr als verdreifacht, die Zahl der Betriebe hat sich von 700 auf 1.300 nahezu verdoppelt. Damit ist Niederösterreich das einzige Bundesland, in dem es zu einer deutlichen Ausweitung der Flächen- und Betriebsanzahl kam. Wir wollen diese Entwicklung erfolgreich fortsetzen", erklärt Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank anlässlich des „Tages des Apfels" morgen, Freitag, 14. November.

Der Apfel ist mit 800 Hektar Anbaufläche die wichtigste in Niederösterreich angebaute Obstsorte, gefolgt von der Marille (500 Hektar) und den Erdbeeren (400 Hektar). Weiters von Bedeutung sind Birnen, Kirschen, Zwetschken, Himbeeren und vor allem für Direktvermarkter Pfirsiche. Im Bio-Obstbau werden vor allem die Apfelsorte Topaz im Weinviertel (120 Hektar) und die Birnensorte UTA (80 Hektar) rund um St. Pölten bewirtschaftet. Damit liegen drei Viertel der Bio-Obstproduktion Österreichs in Niederösterreich.

„Neben dem Erwerbsobstbau wird vor allem im Mostviertel und im südlichen Niederösterreich Most- und Streuobstbau betrieben. In Niederösterreich stehen rund eine Million Mostobstbäume", betont Wolfgang Lukas, Leiter des Obstbaureferates in der NÖ Landwirtschaftskammer. Die Erzeugung von Obstwein hat lange Tradition. Derzeit erzielen durch die Vermarktung von Most rund 2.500 Betriebe ein landwirtschaftliches Einkommen, wobei etwa 300 Mostbuschenschankbetriebe Gäste bewirten. „Immer größere Bedeutung gewinnen auch die Fruchtsaftproduktion und die Schnapserzeugung, wobei größtes Augenmerk auf eine hohe Qualität der Produkte gelegt wird", so Plank.

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, e-mail klaus.luif@noel.gv.at

 

 

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