06.11.2008 | 14:46

Aktion „Sicheres Wohnen" bis 2010 verlängert

Sobotka: Bereits über 15.000 Förderungen gewährt

Als zentraler Ansatz für mehr Lebensqualität betreffe das Thema der Sicherheitsvorsorge die ganze Bevölkerung, sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 6. November, in St. Pölten im Zuge einer gemeinsam mit Sicherheitsdirektor Dr. Franz Prucher und Landespolizeikommandant Mag. Arthur Reis vorgestellten Bilanz zur Aktion „Sicheres Wohnen".

Im Großen und Ganzen lebe man in einem sehr, sehr sicheren Land, auch in den urbanen Zentren, weil in Niederösterreich ein sehr breites Sicherheitsnetz gespannt sei, betonte Sobotka. Gerade in den kommenden Wochen und Monaten gelte es aber, vor allem den Dämmerungseinbrüchen entgegenzuwirken, wobei es oft nicht nur um den materiellen Schaden, sondern auch um die Verletzung der Privatsphäre, die psychologische Situation vermehrter Angst, den Ärger mit diversen Wiederinstandsetzungen u. a. gehe.

Die im Rahmen der NÖ Wohnbauförderung 2006 in Kraft getretene Sonderaktion „Sicheres Wohnen" verzeichnet bislang über 15.000 Förderungen, allein 2008 waren es bis dato 5.600 Anträge, davon entfallen 87 Prozent auf Alarmanlagen. Die Förderung in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses reicht bis zu 4.500 Euro (bis zu 2.000 Euro für Sicherheitsfenster und -türen, bis zu 1.000 Euro für Alarmanlagen sowie weitere bis zu 1.500 Euro für Videoüberwachungsanlagen). Insgesamt sind für diese Sicherheitsvorkehrungs-Förderungen 4,5 Millionen Euro budgetiert, nächstes Jahr werden es 6 Millionen Euro sein.

Aufgrund des großen Erfolges wird die Aktion jetzt bis 2010 verlängert, wobei Sobotka ankündigte, ab dem 1. Jänner 2009 auch die den eigenen vier Wänden zugute kommende Erziehung bzw. Ausbildung von Hunden zu Wachhunden in das Förderprogramm aufzunehmen.

Prucher führte aus, die Sicherheitsbilanz 2008 verspreche, eine der besten der letzten Jahre zu werden. Bei durchschnittlich 84.000 bis 86.000 strafbaren Handlungen pro Jahr lasse der derzeitige Stand 2.000 bis 3.000 derartige Taten weniger erwarten. Die Zahl der Einbrüche sei in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres um 500 auf 1.444 gesunken; bei den Einbrüchen in Wohnungen und Häuser erwarte er sich für heuer um 1.000 Delikte weniger.

Nähere Informationen zur Aktion „Sicheres Wohnen" bei der Wohnbau-Hotline unter 02742/22 1 33 sowie unter www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Wohnen.html.

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