06.11.2008 | 09:40

Plank zur Gesundheitsreform für die Landwirtschaft

Brauchen Sicherheitsnetz für bäuerliche Produkte

Die Gesundheitsreform der EU für die Landwirtschaft, der so genannte „Health Check", stellt für die heimische Landwirtschaft eine große Herausforderung dar. „Wir brauchen auch weiterhin das Sicherheitsnetz in Form der Intervention für bestimmte bäuerliche Produkte, vor allem bei Getreide, um stark schwankende Preise ausgleichen zu können", betonte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei einem Expertengespräch bei Berglandmilch in Aschbach. Dies sei für Konsumenten und Produzenten gleichermaßen wichtig.

Die Gesundheitsreform sieht eine Reduzierung der Direktzahlungen in Form der Modulation bis zu 13 Prozent vor. Österreich setzt sich für eine moderatere Anpassung mit maximal 8 Prozent ein. Die so gewonnenen Mittel sollen für neue Maßnahmen wie z. B. eine Milchkuhprämie eingesetzt werden.

Die Milchquote stellt nach Ansicht Planks ein gutes System dar. Gerade die derzeitige Situation zeigt, dass eine Mengenregulierung über die Milchquote oder ein anderes System unumgänglich ist. „Das Quotensystem sollte nicht aufgegeben werden, um weiterhin die Milchproduktion auf unseren bäuerlichen Betrieben gewährleisten zu können. Wir lehnen auch die weiteren Quotenzuteilungen ab. Wir brauchen starke Verarbeiter und Vermarkter, um Märkte zu bearbeiten und zu beliefern. Und wir brauchen auch Konsumenten, die regionale Qualität schätzen und kaufen und damit ein Bekenntnis zur Landwirtschaft ablegen", betonte Plank.

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Klaus Luif, e-mail klaus.luif@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12705.

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