28.10.2008 | 14:57

Stadion St. Pölten nun auch von Landesregierung beschlossen

Bohuslav: Meilenstein für Spitzenfußball in der Landeshauptstadt

Die NÖ Landesregierung hat in der heutigen Sitzung den offiziellen Beschluss zum Bau eines Fußballstadions am Areal der Landessportschule in St. Pölten gefasst. „Damit haben wir die Basis für Spitzenfußball in St. Pölten gelegt", freut sich Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. Sportlich sei man nach dem Aufstieg mit Platz drei in der ADEG-Liga bereits ausgezeichnet unterwegs.

In Vorverhandlungen haben sich bereits Bund, Land und Stadt St. Pölten auf die gemeinsame Finanzierung des rund 26 Millionen Euro teuren Bauvorhabens geeinigt. Mit Hochdruck wird nun an der Ausschreibung für einen Generalunternehmer und an der Vorbereitung der UVP gearbeitet.

Längerfristiges Ziel ist es, Spitzenfußball in der Landeshauptstadt wieder zu ermöglichen und am Standort St. Pölten einen in der obersten österreichischen Liga spielenden Fußballverein zu etablieren. Der Voithplatz ist durch seine Lage im Wohngebiet und seine veraltete Infrastruktur nicht mehr zeitgemäß. International soll das Stadion für Spiele der Kategorie 2 entsprechend UEFA Definition geeignet sein.

Eine von Landesrätin Bohuslav eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus nationalen und internationalen Fachleuten, war mit der Erstellung des Stadionkonzepts beauftragt. Die Errichtungskosten für das Stadion einschließlich der Grundstückskosten und Errichtung der Parkplätze werden sich auf etwa 26 Millionen Euro belaufen. Die Finanzierung ist durch ein Leasingmodell gesichert.

Genaue Analysen, so Landesrätin Bohuslav, hätten ergeben: „Der Standort St. Pölten braucht ein Stadion für 8.000 Zuschauer, das auf 13.000 Zuschauer erweiterbar ist." An den Seitenlinien befinden sich die Tribünen, die zu 100 Prozent überdacht sein werden. Das Stadion ist mit einem Windschutz geschlossen. Der Standort befindet sich zwischen Landessportschule St. Pölten und Ratzersdorfer See.  Begleitend gibt es ein Verkehrskonzept für die Trennung von Fußgängern und motorisiertem Verkehr. Auch Parkplätze im Ausmaß von mindestens 800 Stellplätzen sind vorgesehen.

Nach Abschluss des UVP-Verfahrens soll in der ersten Hälfte 2010 mit dem Bau begonnen werden. Bespielbar wird das Stadion im Jahr 2012 sein. Zur Nutzung von Synergien wird das Stadion von der Landessportschule betrieben. Das Stadion soll in der Folge an den Sportklub Niederösterreich weitervermietet werden.

Nähere Informationen: Friedrich Schuster, Büro LR Bohuslav, Telefon 02742/9005- 12261.

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