17.10.2008 | 11:17

Vernetzung der Forschungsaktivitäten im Raum Centrope

Gabmann: Angebot für Unternehmen sichtbar und leicht zugänglich machen

„Der Wettbewerbsvorteil von Centrope liegt in der Schnittstellenfunktion zwischen West und Ost - also den etablierten, starken Wirtschaftszentren im Westen und den rasant wachsenden Volkswirtschaften im Osten", sagt Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann zum dieswöchigen Beschluss der NÖ Landesregierung, die Vernetzung von Forschungsprojekten und innovativen Firmen im Raum Centrope, dem Vierländereck zwischen Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich, im Rahmen der ecoplus-Regionalförderung zu unterstützen.

Weil der Raum Centrope zwar eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Forschungsaktivitäten aufweist, die Einrichtungen aber kaum miteinander vernetzt sind, wurde von ecoplus das Projekt „CENTRIS - Tools for Transnational Innovation Support in Centrope" konzipiert. Die Kosten für die Vernetzung innovativer, vor allem kleiner und mittlerer Betriebe mit Forschungseinrichtungen betragen 685.000 Euro. „Mit Hilfe dieses Projektes soll das Forschungs- und Entwicklungs-Angebot für Unternehmen sichtbar und leicht zugänglich gemacht werden", betont Gabmann.

Im Zuge von CENTRIS werden neben der Vernetzung im Sinne eines aktiven Technologietransfers zusätzlich Unternehmen in Form von 55 grenzüberschreitenden Pilotprojekten an das Angebot herangeführt und überregionale Forschungskooperationen finanziell unterstützt. Zudem sollen eine Internet-basierte Centrope-Landkarte mit sämtlichen Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten, ein Leitfaden für Unternehmer, ein Qualifizierungsprogramm für beratende Transfereinrichtungen sowie öffentlichwirksame Veranstaltungen und Konferenzen realisiert werden.

Nähere Informationen bei ecoplus unter 02742/9000-19616, Mag. Eberhard Blumenthal und Margarete Pachernig, e-mail e.blumenthal@ecoplus.at bzw. m.pachernig@ecoplus.at.

 

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