08.10.2008 | 11:37

Neue Spielepakete für alle Gruppen der NÖ Nachmittagsbetreuung

Mikl-Leitner: Bestmögliche Unterstützung in der Kinderbetreuung

In Niederösterreich gibt es ein breites Kinderbetreuungsangebot und auch gezielte Förderungen für die Nachmittagsbetreuung an den Pflichtschulen. „Mit den neuen Spielepaketen wollen wir beste Voraussetzungen schaffen, damit die Kinder während der Betreuungszeit weiterhin einer sinnvollen Lern- und Freizeitgestaltung nachgehen können", betont Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Gemeinsam mit dem Verein der IG Spiele stellt das Land Niederösterreich allen Gruppen der NÖ Nachmittagsbetreuung ein Spielepaket mit geeigneten Spielen zur Förderung der betreuten Kinder zur Verfügung. Die Spiele wurden dabei von einem Fachteam der IG Spiele so ausgewählt, dass sie den Anforderungen für den Freizeitbereich der Schule entsprechen.

„Die Nachmittagsbetreuung an NÖ Pflichtschulen beinhaltet neben einer Lernzeit auch Freizeit zum Spielen. Dabei wollen wir sicherstellen, dass auch das spielerische Lernen gefördert wird", so Mikl-Leitner.

Der Einsatz von Brettspielen in Schulen genießt allgemein einen hohen Stellenwert. Spielen kann einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Kinder leisten. So fördert es neben der Persönlichkeits-, der Sozial- und der Sprachentwicklung auch die Entwicklung von Kreativität und Intelligenz. Außerdem wird die Motorik trainiert und die Fähigkeit der Konzentration beansprucht.

Seit 2004 wird die Nachmittagsbetreuung an Volks- und Sonderschulen gefördert, 2006 wurde sie auf alle Pflichtschulen in Niederösterreich ausgeweitet. Im Schuljahr 2008/2009 bieten bereits insgesamt 137 Schulstandorte mit 159 Betreuungsgruppen eine Nachmittagsbetreuung nach dem NÖ Fördermodell an. Insgesamt profitieren davon bereits rund 3.000 Kinder.

Die Betreuungsform der Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen wird außerdem vom Land Niederösterreich gefördert, das ist einzigartig in ganz Österreich. Wenn mindestens 15 Kinder eine Nachmittagsbetreuung benötigen, unterstützt das Land eine Gruppe mit 5.000 Euro, zwei Gruppen mit 7.500 Euro bzw. drei Gruppen mit 10.000 Euro pro Jahr und Standort. Die Nachmittagsbetreuung hat zusätzlich den Vorteil, dass sie klassen-, schulstufen- oder schulübergreifend stattfinden kann. „Gemeinsam mit unseren Gemeinden reagieren wir damit auf die Veränderungen in der Arbeitswelt und schaffen punktgenaue Kinderbetreuungsangebote zur Unterstützung der berufstätigen Eltern", so Landesrätin Mikl-Leitner.

Weitere Informationen zur NÖ Nachmittagsbetreuung: NÖ Familienhotline 02742/9005-1-9005 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr.

 

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