02.10.2008 | 00:38

LH Pröll: Land unterstützt Bergrettung weitere fünf Jahre

Fördervertrag unterzeichnet, jährlich 350.000 Euro zugesichert

Finanzielle Unterstützung für Bergrettung: LH Dr. Erwin Pröll und Landesleiter Franz Lindenberg unterzeichneten heute den Fördervertrag, der jährlich eine Landeshilfe in der Höhe von 350.000 Euro zusichert.
Finanzielle Unterstützung für Bergrettung: LH Dr. Erwin Pröll und Landesleiter Franz Lindenberg unterzeichneten heute den Fördervertrag, der jährlich eine Landeshilfe in der Höhe von 350.000 Euro zusichert.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Land Niederösterreich unterstützt die Bergrettung weitere fünf Jahre, und zwar mit 350.000 Euro jährlich. Der entsprechende Vertrag wurde heute, Donnerstag, im NÖ Landhaus in St. Pölten von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem Landesleiter der Bergrettung NÖ/Wien, Franz Lindenberg, unterzeichnet. Der Vertrag betrifft den Zeitraum 2009 bis 2013. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hat das Land Niederösterreich die Bergrettung mit 300.000 Euro pro Jahr unterstützt.

Der Landeshauptmann begründete diese finanzielle Hilfe des Landes unter anderem mit den steigenden Einsätzen der Bergrettung. „Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres sind bereits so viele Einsätze verzeichnet worden wie im gesamten Jahr 2007, nämlich rund 600." Mit den in Summe 1,75 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren soll nicht nur der laufende Betrieb der Bergrettung unterstützt werden, sondern auch notwendige Investitionen ermöglicht werden. „Wo kein Auto mehr hinkommt und kein Hubschraubereinsatz mehr möglich ist, braucht es die Bergrettung, die dabei oft auch auf hochtechnische Geräte angewiesen ist", so Pröll, der die Bergrettung als wichtige Säule des NÖ Rettungswesens bezeichnete. Auf Grundlage dieses Fördervertrages könne die Bergrettung somit längerfristig disponieren.

Landesweit sind rund 1.300 Bergretter im Einsatz, und zwar auf freiwilliger Basis. Diese Freiwilligen würden nicht nur ihre Freizeit opfern, sondern bei ihren Einsätzen oft auch ihr Leben aufs Spiel setzen, unterstrich Pröll.

Den Anstieg der Einsätze begründeten Landeshauptmann Pröll und Landesleiter Lindenberg vor allem mit der Zunahme der Freizeitunfälle und dem Zuwachs bei den Trendsportarten. Ein Anliegen ist Lindenberg auch die ständige Aus- und Weiterbildung der Bergretter.

 

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