24.09.2008 | 00:11

Neue Ausstellungen und museumspädagogische Unterlagen

Von „art-verwandt" bis „Geschichtsdetektive"

Im Kulturzentrum Belvedereschlössl in Stockerau wird morgen, Donnerstag, 25. September, um 19 Uhr die Ausstellung „art-verwandt" mit Keramik von Walburga Vilem-Weber, Specksteinskulpturen von Josef Vilem, Schrottskulpturen von Rudolf Weber, Ölbildern von Alexander und Leonie Vilem sowie Ingrid Weber u. a. eröffnet. Ausstellungstage: Samstag, 27., von 18 bis 21 Uhr und Sonntag, 28. September, von 10 bis 21 Uhr. Nähere Informationen beim Kulturamt der Stadt Stockerau unter 02266/695 80.

Am Freitag, 26. September, lädt die Stadtgemeinde Retz um 18.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „Motive aus dem Weinviertel" des 1956 in Mexiko geborenen und seit 1984 in Österreich lebenden Künstlers Ricardo Camarena Flores in das Rathaus von Retz. Ausstellungstage: Samstag, 27., und Sonntag, 28. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen bei der Stadtgemeinde Retz unter 02942/2223-0, e-mail office@stadtgemeinde-retz.at und http://www.retz.at/.

Ebenfalls am Freitag, 26. September, wird um 18.30 Uhr im Fellnerhof in Krems eine Ausstellung eröffnet, in der die KursteilnehmerInnen des Volkshochschul-Acrylmalkurses bei Maria Schmaldienst ihre Werke präsentieren. Nähere Informationen bei der VHS Krems unter 02732/857 98 und e-mail info@vhs-krems.at.

Im Stadtmuseum Klosterneuburg ist ab Samstag, 27. September, die neue Dauerausstellung „Stadtgeschichte von Klosterneuburg" zu sehen, die in rund 25 Stationen das Werden der Babenbergerstadt von den ersten Siedlungsspuren über das Stadtrecht durch Herzog Albrecht I. an „Neunburch closterhalben" am 5. Februar 1298 bis zur heutigen Zeit dokumentiert; ein eigener Teil wurde speziell von Kindern für Kinder mitgestaltet. Öffnungszeiten: Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen beim Stadtmuseum Klosterneuburg unter 02243/444-299 und -393, e-mail stadtmuseum@klosterneuburg.at und www.klosterneuburg.at/stadtmuseum.

An der Kunstmeile Krems steht am Samstag, 27. September, Joseph Beuys im Mittelpunkt: Um 11 Uhr werden in der Minoritenkirche Stein die Ausstellungen „Schamane" der Kunsthalle Krems und „Ein Vehikel irgendwo" des Forum Frohner eröffnet. Ab 13.30 Uhr folgt ein Vortrag von Bazon Brock samt anschließenden Podiumsdiskussionen zu den Themen „Joseph Beuys: Kunst und Mythologie" sowie „Joseph Beuys: Kunst & Politik".

Die mit Leihgaben aus dem MUMOK, den Sammlungen Murken und Konzett sowie aus Privatbesitz bestückte Schau in der Kunsthalle Krems zeigt am Beispiel von rund 160 Exponaten von den späten 1940er-Jahren bis zur Mitte der 1980er-Jahre den Schamanen und Naturforscher Joseph Beuys. „Schamane" ist bis 1. März 2009 zu sehen; Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr (ab 3. November von 10 bis 17 Uhr). Nähere Informationen bei der Kunsthalle Krems unter 02732/90 80 10, e-mail office@kunsthalle.at und http://www.kunsthalle.at/.

Gleichfalls bis 1. März 2009 läuft im Forum Frohner die in Zusammenarbeit mit der Sammlung Philipp Konzett realisierte Schau „Ein Vehikel irgendwo" über die politischen Aspekte des 1986 verstorbenen Künstlers, wobei die Recherche über die Aktualität und Präsenz der Beuys\'schen Multiples von damals für den heutigen Besucher im Vordergrund steht. Als Positionen zu Beuys werden außerdem je eine Arbeit von Franz West („Vati ist lustig") und Christian Eisenberger („Hommage à Beuys") gezeigt. Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Forum Frohner unter 02732/90 80 10-177, e-mail office@forum-frohner.at und http://www.forum-frohner.at/.

Noch bis Sonntag, 28. September, ist in der Galerie Anzbach im Goldammer Museum in Maria Anzbach die Sonderausstellung „Landschaften & Variationen" mit mehr als 50 Ölgemälden, Mischtechniken und Aquarellen des 1996 verstorbenen Malers und Arztes Rudolf Ullik zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Nähere Informationen bei der Galerie Anzbach im Goldammer Museum unter 02772/557 55 und 0664/200 30 34 sowie http://www.goldammer-museum.at/.

Im Schloss Wolkersdorf läuft noch bis 12. Oktober die Schau „Porno Adorno. Die Mehrzahl von Venus - eine Skulpturenaufstellung" mit Bildern von Martin Praska, auf denen junge Frauen als Nippesfiguren in der Landschaft zu sehen sind. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung. Nähere Informationen beim „forumschlosswolkersdorf" unter 0699/813 05 489, e-mail info@forumwolkersdorf.net und http://www.forumwolkersdorf.net/.

In Laxenburg wird die aktuell im Kulturtreffpunkt laufende Schau „Kronprinz Rudolf - ein Laxenburger" wegen des großen Erfolges bis 26. Oktober verlängert. Am Montag, 29. September, ist ausnahmsweise von 12 bis 18 Uhr geöffnet; am Dienstag, 30. September, gibt es um 15 und 19.30 Uhr öffentliche Sonderführungen. Reguläre Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr, Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr. Nähere Informationen beim Kulturverein Alt-Laxenburg unter 0699/10 90 51 92, Helfried Steinbrugger, e-mail altlaxenburg@aon.at und http://www.altlaxenburg.at/.

Schließlich hat der Ostarrichi-Kulturhof in Neuhofen an der Ybbs neue museumspädagogische Unterlagen für Schüler zwischen sechs und 14 Jahren herausgegeben, die auf den Themenführungen „Vom Aussterben bedroht - Die Babenberger", „Geschichtsdetektive", „Das Rätsel um Ostarrichi" und „Immer wieder Österreich" aufgebaut sind. Nähere Informationen beim Ostarrichi-Kulturhof unter 07475/527 00-40 und http://www.ostarrichi-kulturhof.at/.

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