11.08.2008 | 10:33

Natürliche Donau-Uferlandschaft bei Hainburg

Entfernte Verbauung gibt dem Wasser mehr Platz

Im Winter 2005/2006 wurde am Donauufer gegenüber von Hainburg die 50.000 Kubikmeter große Uferverbauung entfernt. Der Fluss wurde dadurch aus seinem engen Regulierungs-Korsett befreit, dem Ufer wieder die Freiheit für eine natürliche Entwicklung gegeben.

Statt Mauern aus Wasserbausteinen, wie sie über weite Strecken den Donauabschnitt zwischen Wien und Pressburg prägen, findet man hier wieder ein natürliches Ufer vor. Lebensräume, die sonst schon selten geworden sind, dominieren das Landschaftsbild: Es gibt nun frisch angerissene Steilufer, ausgedehnte Schotterbänke und Flachwasserzonen bzw. Schwemmholz.

Mittlerweile hat sich der Fluss wieder den Platz genommen, der ihm durch die Regulierung abhanden gekommen war. In vielen Bereichen des Projektgebiets hat die Donau ihr Bett um bis zu dreißig Meter verbreitert - dieser Raum steht nicht nur für seltene Tiere und Pflanzen zur Verfügung, sondern verbessert auch den Hochwasserabfluss. Ziel des Projektes war eine dynamische, natürliche Uferentwicklung. Durch die Erfolge und Erfahrungen dieses Pilotprojekts konnte im letzten Winter bei Witzelsdorf ein weiterer Uferrückbau in Angriff genommen werden.

Nähere Informationen: http://www.nationalparksaustria.at/, http://www.via-donau.org/

 

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