31.07.2008 | 11:16

NÖ Wohnbaumodell setzt auf individuelle Fördermöglichkeiten

Sobotka: Signal vor allem für untere Einkommensbezieher

Das Land Niederösterreich setzt bei der Wohnbauförderung immer wieder neue Akzente. So sei es zum Beispiel möglich, die tatsächliche Jahresmiete einer Wohnung mit maximal 30 Prozent des Einkommens zu beschränken, unabhängig davon, ob jemand in Amstetten, Zwettl oder Mödling zu Hause ist, so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Eine spezielle Förderung des Wohnens gibt es auch in einer der 99 Abwanderungsgemeinden des Landes. Weiters habe man die Einkommensgrenze für den Wohnzuschuss angehoben, so Sobotka. Die Zahl der Bezieher dieser Förderung ist im Vorjahr von 21.000 auf 28.000 gestiegen und sei auch ein klares Signal für untere Einkommensbezieher.

Im Budgetvoranschlag für 2009 sind 533 Millionen Euro für die Wohnbauförderung ausgewiesen. Das Fördermodell des „100-Punkte-Hauses" wird noch weiter entwickelt und Sonderformen wie „Betreutes Wohnen für Senioren" oder „Junges Wohnen" werden extra unterstützt.

Sobotka unterstreicht auch den regionalwirtschaftlichen Aspekt der Wohnbauförderung, 30.000 Arbeitsplätze würden dadurch gesichert bzw. geschaffen. „Jeder Förder-Euro, den das Land zur Verfügung stellt, erzielt in der Region eine dreimal so große Wirkung."

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Hermann Muhr, Telefon 02742/9005-12221.

 

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