18.07.2008 | 11:31

Negativer forstrechtlicher Bescheid für Abbau in Hollenburg

LH Pröll: Wichtig für Landschaftsbild und Erholungsgebiet

Der Abbau im Hollenburger Wald ist vorerst nicht möglich. Wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, heute, 18. Juli, in einem Pressegespräch informierte, gibt es jetzt einen negativen forstrechtlichen Bescheid. „Ich bin sehr froh über diese Entscheidung, denn gerade diese Region hat eine wichtige Funktion für Erholung und Landschaftsbild", so Pröll.

Vor kurzem hatte eine Bürgerinitiative rund 2.200 Unterschriften gegen den beantragten Steinbruch im Hollenburger Wald an Landeshauptmann Pröll übergeben. Durch den Abbau würde das Landschaftsbild unwiederbringlich zerstört und die Lebensqualität der Bevölkerung erheblich beeinträchtigt, so die Argumente. Darauf hin hat Landeshauptmann Pröll die Angelegenheit zur „Chefsache" erklärt. Nach korrekter Abwicklung habe das forstrechtliche Verfahren dem Ansuchen das öffentliche Interesse abgesprochen, so Pröll. Das Argument, das Material für den Bau der Donaubrücke Traismauer zu verwenden, ginge ins Leere, denn die Donaubrücke sei mitten in Bau und für das notwendige Rohmaterial sei längst gesorgt.

Der negative forstrechtliche Bescheid sei ein wichtiger Schritt, so der Landeshauptmann: „Ich bin froh darüber, dass es mit der Bürgerinitiative zu einer ausgezeichneten Zusammenarbeit gekommen ist, denn es wäre eine Sünde, gegenüber der nächsten Generation dieses Landschaftsbild zu beeinträchtigen." Im Namen der Bürgerinitiative bedankte sich Stadtrat Heinz Stummer bei Landeshauptmann Pröll.

 

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