11.07.2008 | 00:57

Baubeginn für neues Werk der Firma Moeller in Ziersdorf

Pröll: Neue Perspektiven für das Schmidatal

Der Elektronikkonzern Moeller errichtet im Wirtschaftspark Schmidatal ein neues Werk. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Firmenchef Theo Kubat und Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann beim Spatenstich.
Der Elektronikkonzern Moeller errichtet im Wirtschaftspark Schmidatal ein neues Werk. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Firmenchef Theo Kubat und Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann beim Spatenstich.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Der Elektronikkonzern Moeller investiert in Ziersdorf im gemeindeübergreifenden Wirtschaftspark Schmidatal mehr als 10 Millionen Euro in ein neues Werk. In der ersten Ausbaustufe soll die Produktion bereits ab Herbst mit 60 Mitarbeitern starten. Mittelfristig soll dieser Standort auf rund 250 Mitarbeiter aufgestockt werden. „Dieses Werk eröffnet der Region eine zusätzliche Perspektive", zeigte sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 11. Juli, beim Spatenstich für die Produktionshalle der Firma Moeller in Ziersdorf zuversichtlich. Aufgabe des Landes sei es, dem Unternehmen jene Infrastruktur bereitzustellen, die es ihm ermögliche, auch international erfolgreich tätig zu sein. Das Land unterstütze Betriebsansiedlungen u. a. durch eine effiziente und rasche Verwaltung sowie durch umfassende Aus- und Weiterbildungsangebote. Dabei werde das Ziel verfolgt, den Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu machen, auch durch die Entwicklung von Forschungsprogrammen, so Pröll.

Für Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann ist Moeller mit seiner starken Exporttätigkeit ein gutes Beispiel der erfolgreichen Anpassungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft an die sich ständig ändernden Herausforderungen. Die niederösterreichische Wirtschaft zeichne heute innovatives Know-how, hohe Produktqualität, neue Lösungen sowie Verlässlichkeit aus.

Die Standortentscheidung für das Weinviertel erklärte Moeller-Generaldirektor Theo Kubat so: „Moeller hat einen guten Namen und ein gutes Image, was die Qualität der Produkte betrifft." Das Unternehmen könne sich auch gegenüber den Anbietern aus China oder Brasilien gut behaupten. Jedes neue Werk, das Moeller errichte, so Kubat, sei eine Chance für den Hauptstandort Schrems und sichere dort Arbeitsplätze.

Bekanntestes Produkt von Moeller ist der praktisch in jedem Haushalt anzutreffende Fehlerstromschutz-Schalter (FI), von dem das Unternehmen pro Jahr 7 Millionen Stück fertigt. Der FI-Schalter hat vor allem in Osteuropa noch großes Potenzial, da derartige Elektroniksicherungen in manchen Staaten erst jetzt verpflichtend werden. Neben Fehlerstromschutz- und Leitungsschutzschaltern entwickelt Moeller auch Energie-Steuergeräte und drahtlose Funksysteme für Gebäude. Da der Standort in Schrems im Waldviertel (rund 1.100 Mitarbeiter) an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist und platztechnisch nicht mehr ausgebaut werden kann, errichtet das Unternehmen in Ziersdorf ein neues Werk.

Im Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 hat die Moeller-Firmengruppe einen Gesamtumsatz von rund 1,035 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Zuwachs von acht Prozent gegenüber der Vorperiode. Moeller betreibt weltweit 15 Produktionsstätten sowie über 350 Vertriebsniederlassungen in mehr als 90 Ländern und beschäftigt rund 8.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nähere Informationen: http://www.moeller.at/.

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