07.07.2008 | 13:24

LH Pröll: Landesausstellung 2011 in der Region Carnuntum

Der Landeshauptmann ist für „klare Verhältnisse" in der Republik

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte heute gemeinsam mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden die Landesausstellung 2011. Im Bild Josef Gittel, Bad Deutsch-Altenburg, Ingrid Scheumbauer, Petronell-Carnuntum, und Karl Kindl, Hainburg (v.l.n.r).
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll präsentierte heute gemeinsam mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden die Landesausstellung 2011. Im Bild Josef Gittel, Bad Deutsch-Altenburg, Ingrid Scheumbauer, Petronell-Carnuntum, und Karl Kindl, Hainburg (v.l.n.r).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die NÖ Landesausstellung 2011 findet in der Region Auland-Carnuntum statt. Das gab heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in einem Pressegespräch bekannt. „Diese Landesausstellung kann die spannende und facettenreiche Geschichte rund um Carnuntum anbieten und soll gleichzeitig für nachhaltige wirtschaftliche und touristische Impulse in der Region sorgen", so Pröll.

Die Landesausstellung 2011 wird in den drei Gemeinden Hainburg, Bad Deutsch-Altenburg und Petronell-Carnuntum stattfinden. Als Ausstellungsstandorte stehen der Archäologische Park Carnuntum mit dem Freilichtmuseum Petronell und dem Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg sowie die Kulturfabrik Hainburg zur Verfügung. Der Arbeitstitel der Ausstellung lautet „Erobern und Entdecken - Imperatoren, Händler und Forscher" und nimmt vor allem Bezug auf die Geschichtsträchtigkeit der Region.

Wichtig ist dem Landeshauptmann, dass die Entscheidung voll und ganz von der Region mitgetragen wird. Pröll: „Alle 20 Gemeinden der Region haben sich geschlossen beworben und Ja zur Landesausstellung gesagt." Darüber hinaus könne man auf vorhandene Strukturen zurückgreifen. So werden laut Pröll in die Attraktivierung des Archäologischen Park Carnuntums in Summe 26 Millionen Euro investiert. Außerdem wurde mit Investitionen von 3,8 Millionen Euro die Kulturfabrik in Hainburg attraktiviert.

Neben dem kulturtouristischen Schwerpunkt sollen mit der Landesausstellung auch die Wertschöpfung gesteigert, Arbeitsplätze in der Region geschaffen und Nachhaltigkeit in der Region garantiert werden. Dabei setzt man auch auf Besucher aus den Nachbarländern Slowakei und Ungarn. Kurator der Ausstellung wird Univ.Prof. Dr. Ernst Bruckmüller sein, der bereits für die Ostarrichi-Ausstellung in Neuhofen an der Ybbs verantwortlich zeichnete.

Die Landesausstellungen haben in Niederösterreich Tradition, sie wurden 1960 gestartet. „Bisher haben rund 8,5 Millionen Menschen die NÖ Landesausstellungen besucht", zog Pröll eine erfolgreiche Bilanz. Die Landesaustellung 2007 in St. Peter in der Au und Waidhofen an der Ybbs zählte mit 402.000 Besuchern zu den erfolgreichsten, sie hat in der Region, wie der Landeshauptmann betonte, eine Wertschöpfung von 33 Millionen Euro ausgelöst. Die grenzüberschreitende Landesausstellung 2009 in Horn, Raabs und Telc setzt sich mit dem Fall des Eisernen Vorhanges vor 20 Jahren auseinander.

Aus aktuellem Anlass nahm der Landeshauptmann auch Stellung zur Neuwahlforderung von Vizekanzler Wilhelm Molterer. „Zwei, die nicht mehr miteinander können oder wollen, kann man nicht mit Gewalt auf Dauer dazu zwingen", so Pröll. „Die verwaschenen Verhältnisse des Wahlganges 2006" hätten zu einer Blockadepolitik und zu einer Politik des Taktierens geführt. Bevor sich „die Krise einer politischen Partei zu einer Krise der Republik auswächst", sei es wahrscheinlich am besten, die Wähler zu fragen. Pröll bietet deshalb die Wählerinnen und Wähler auch „um Klarheit am Wahltag" und damit um „die klare Verteilung der Verantwortung".

 

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