30.06.2008 | 10:33

Niederösterreich forciert internationale Spitzenforschung

Gabmann präsentiert erfolgreiche Technopol-Bilanz

„Vor genau vier Jahren starteten wir im Rahmen der Technologie-Offensive Niederösterreich das Technopol-Programm und betrauten ecoplus mit der Umsetzung", präsentierte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann eine erfolgreiche Bilanz der Technopol-Standorte Krems, Tulln und Wiener Neustadt.

Seit dem Frühjahr 2004 wurden durch die ecoplus Technopol-Manager 53 Forschungsprojekte initiiert und umgesetzt, die gesamten Projektvolumina betragen 28,9 Millionen Euro. Rund 300 Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich konnten durch die Aktivitäten der Technopol-Manager geschaffen werden - heute sind an den Technopolen rund 550 ForscherInnen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich tätig.

Das Land Niederösterreich hat seit 2004 rund 2,87 Millionen Euro in das Technopol-Programm investiert. Zusätzlich wurden sieben Infrastrukturprojekte an den Technopolen mit einem Volumen von 19 Millionen Euro durchgeführt bzw. sind in Bau, wie z. B. der Neubau des Technologiezentrums Wieselburg sowie Zubauten bzw. Laborerweiterungen an allen Technopolen.

Der Technopol Wiener Neustadt belegte beim Innovationspreis des Landes Niederösterreich den 1. Platz, das Zentrum für biomedizinische Technologie (ZBMT) der Donau-Universität Krems landete beim Genius-Ideenwettbewerb 2007 am 1. Platz, und für ForscherInnen des Technopol Tulln gab es 2007 den Dissertationspreis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie, den Doktorandenpreis 2007 der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie den renommierten Science & Technology-Award 2007 des niederländischen Konzerns DSM.

„Das Ziel, Niederösterreich als Top-Technologiestandort zu positionieren und dabei die Bereiche Forschung, High-Tech-Industrie sowie akademische Ausbildung kontinuierlich und konzentriert an bestimmten Standorten weiter zu entwickeln, ist erreicht", so Gabmann.

Das Land Niederösterreich wird außerdem das Kompetenzzentrum Bioenergy 2020+ unterstützen. Insgesamt werden bis 2014 rund 13,625 Millionen Euro in das Projekt investiert. Niederösterreich ist über das Biomasse-Kompetenzzentrum Austrian Bioenergy Centre in Wieselburg an dem Projekt beteiligt.

Ein weiterer wichtiger Baustein für eine internationale Aufwertung des Forschungsstandorts ist das I.S.T. Austria, die Elite-Universität in Gugging: Im Jahr 2011 sollen bereits 450 Forscher, Studenten und Mitarbeiter am Campus von I.S.T. Austria arbeiten. Das Land Niederösterreich investiert hier 144 Millionen Euro.

Die Investitionen in Wissenschaft und Bildung (I.S.T. Austria, Donau-Universität, UFT/Universitäts-Forschungszentrum Tulln, Fachhochschulen etc.) sollen zu mehr technologisch orientierten Firmengründungen und zu einer technologischen Weiterentwicklung bestehender Unternehmen in Niederösterreich führen.

Neben bereits angesiedelten erfolgreichen Unternehmen wie z. B. Moeller, Umdasch oder Schöller-Bleckmann wird eine weitere Erhöhung der Anzahl an Forschungszentralen und Direktinvestitionen aus dem Ausland angepeilt. Maßnahmen sind Kooperations- sowie Forschungs- und Entwicklungs-Förderung bei der Ansiedlung von Unternehmen.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Gabmann, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

 

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