26.06.2008 | 14:18

Bohuslav zum heutigen Weltdrogentag

„Hinschauen statt wegschauen"

In Niederösterreich sind geschätzte 164.000 Menschen von Nikotin, 64.500 von Alkohol, 21.000 von Medikamenten und 3.000 bis 5.000 Personen von illegalen Suchtmitteln abhängig. Geschätzte 1.500 Personen befinden sich in einem Substitutionsprogramm. Für Landesrätin Dr. Petra Bohuslav hat daher der Ausbau der Suchtberatungsstellen oberste Priorität. Zu den mittlerweile 13 voll eingerichteten Beratungsstellen kommen 2008 Mistelbach, Hollabrunn, Stockerau und im Waldviertel Zwettl, Gmünd und Waidhofen an der Thaya dazu. Bis 2009 soll der Ausbau abgeschlossen sein. Erfahrenes Personal wie Diplomsozialarbeiter, Fachärzte und Psychotherapeuten beraten und betreuen Betroffene und Angehörige.

Bohuslav: „Sucht ist eine psychische Erkrankung, die eine Ursache hat und als solche behandelt und bekämpft werden muss." Auch die Drogenentzugsstation Amstetten Mauer wird derzeit neu gebaut und soll nach Fertigstellung über 30 Entzugsbetten verfügen.

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung, Koordination und Beratung ist die Drehscheibe aller Maßnahmen, die im NÖ Suchtplan vorgesehen sind. Die Angebote beginnen bereits im Kindergarten, wo Pädagoginnen fachlich geschult werden, und sie reichen bis hin zu Projekten mit Eltern, Schulen, Gemeinden und Betrieben in der außerschulischen Jugendarbeit. In 525 Projekten wurden 34.068 Personen erreicht.

„Allein für den Ausbau der Suchtberatungsstellen gibt das Land Niederösterreich 2008 rund 2,6 Millionen Euro aus." Für Bohuslav eine äußerst wichtige Investition, weil sie direkte Hilfe für die Betroffenen bietet.

Nähere Informationen: Mag. Florian Aigner, Büro LR Bohuslav, Telefon 02742/9005-12199

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