26.06.2008 | 00:09

Begehbare Skulptur am Donauufer bei Klein-Pöchlarn

Eröffnung am 27. Juni um 17 Uhr

Auf Basis eines 2001 in Klein-Pöchlarn stattgefundenen internationalen Symposions zum Thema „Orte zum Verweilen" im Rahmen des ersten Waldviertelfestivals soll nun entlang des Donauufers ein öffentlicher Raum für Kunst und Kunstaktionen entstehen. Von der Kulturabteilung des Landes NÖ Kunst im öffentlichen Raum wurde das ursprünglich als Memorial für die Fähre „Erika" gedachte Projekt des Schweizers Max Bühlmann als erstes zur Realisierung ausgewählt. Diese begehbare und schwimmende Skulptur wird nun am Freitag, 27. Juni, um 17 Uhr am Radweg an der Donaulände in Klein-Pöchlarn eröffnet.

Die Skulptur von Max Bühlmann ist nicht temporär angelegt; die BenutzerInnen des Kunstwerks sollen über seine Nutzung selbst entscheiden. So können Menschen auf dem Werk liegen, den Schiffsverkehr beobachten, ins Wasser springen oder auch darauf lesen. Zudem kann sie als Flussbühne für Lesungen, Theater und Konzerte bespielt werden.

Ursprünglich sollte die Skulptur „Erika" am ehemaligen Anlegeplatz der gleichnamigen Donaufähre positioniert werden, nun liegt sie jedoch ein Stück weiter donauabwärts. „Erika" besteht aus sechs vertikalen Balken, die als „Sonnenfenster" gedacht sind und auf der Plattform Schatten bilden. Die Plattform misst fünf mal zehn Meter, als Materialien kamen Lärchenholz, Metall und Schwimmelemente zum Einsatz.

Nähere Informationen: Dorferneuerungsverein Klein-Pöchlarn, Robert Hansbauer, Telefon 0676/33 65 972, e-mail dorferneuerungsverein@kleinpoechlarn.at, http://dorferneuerungsvereinklein-poechlarn.heim.at/ bzw. Monika Kreisa, Telefon 07413/8492, e-mail m.kreisa@aon.at.

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