04.06.2008 | 11:05

Hospiz-Enquete in St. Pölten eröffnet

Sobotka: Bestmögliche Lebensqualität für Patienten und Angehörige

„Mittlerweile umfasst rund die Hälfte des Landesbudgets die Bereiche Gesundheit und Soziales", betonte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 4. Juni, im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten bei der Eröffnung der Hospiz-Enquete 2008. Beim geplanten Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung gehe es um die pflegerische, medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung und Begleitung todkranker und sterbender Patienten und ihrer Angehörigen. Mit dem Start der mobilen Palliativteams sei ein wichtiger Schritt hin zu einer landesweiten Versorgung gelungen, so Sobotka. Mittlerweile arbeite der Landesverband für Hospiz gemeinsam mit dem Land an einer Lösung für ganz Niederösterreich. In diesem Zusammenhang dankte Sobotka auch den vielen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen für den Einsatz, das Engagement, die zielstrebige Arbeit und das Einbringen von menschlicher und fachlicher Kompetenz. 

„Die Betreuung und Begleitung von kranken, alten und bedürftigen Menschen in der letzten Phase ihres Lebens ist ein ungemein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft", sagte Landesrätin Gabriele Heinisch-Hosek. Die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen sowie die Behandlung von psychischen, sozialen und spirituellen Problemen würden dabei im Vordergrund stehen. 

Das Land Niederösterreich hat 2005 ein integriertes Hospiz- und Palliativversorgungskonzept beschlossen, das bis 2012 den Ausbau eines landesweiten Versorgungsnetzes auf hohem Qualitätsniveau vorsieht. Die mobilen Palliativteams sind multiprofessionell zusammengesetzt und bestehen u. a. aus Mitarbeitern des Landes, der Caritas, der Erzdiözese Wien, der Diözese St. Pölten und dem NÖ Hilfswerk. In Niederösterreich sind derzeit rund 30 mobile ehrenamtliche Hospizteams tätig, damit ist der Vollausbau nahezu erreicht. Mit der Aufwertung der Aufgaben der Palliativbetreuung in Niederösterreich und der gezielten Wissensvermittlung soll der ganzheitlichen Betreuung in der letzten Lebensphase entsprochen werden.

Nähere Informationen: Dr. Otto Huber, Leiter der Abteilung Heime beim Amt der NÖ Landesregierung, Telefon 02742/9005-16380, Dr. Brigitte Riss, Obfrau Landesverband Hospiz, Telefon 02236/86 01 31.

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