03.06.2008 | 13:45

St. Pölten erhält modernes Fußballstadion mit 8.000 Sitzplätzen

Pröll, Bohuslav: 26 Millionen Euro werden investiert

Nach langen Verhandlungen liege nun ein zukunftsträchtiges Ergebnis vor, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sport-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und dem Bürgermeister der Stadtgemeinde St. Pölten, Mag. Matthias Stadler. „Die Stadt St. Pölten erhält ein modernes Stadion mit einer Gesamtkapazität von 8.000 Sitzplätzen, mit Erweiterungsmöglichkeit für insgesamt 13.000 Besucher", so Pröll. Durch das neue Ballsportkompetenzzentrum werde das Sportzentrum in der Landessportschule komplettiert und biete somit optimale Bedingungen sowohl für den Spitzenfußball als auch für die Nachwuchsarbeit. Der SKN St. Pölten erhalte eine zukunftsträchtige Heimstätte und die Jugend werde dadurch zu eigenen sportlichen Aktivitäten angeregt, betonte der Landeshauptmann. Das Stadion bringe auch eine deutliche Aufwertung für die Landeshauptstadt St. Pölten und das gesamte Bundesland Niederösterreich. Die Gesamtkosten bezifferte Pröll mit rund 26 Millionen Euro, davon 18 Millionen für den Stadionbau. 6 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung, 9,85 Millionen Euro das Land Niederösterreich sowie 9,85 Millionen Euro die Stadtgemeinde St. Pölten, wobei in diesem Betrag der Gegenwert des Grundstücks und der notwendigen Infrastruktur enthalten ist.

Es sei ein „dreifaches Mondfenster" genützt worden, um „Nägel mit Köpfen" zu machen, so Pröll: Zum einen die Förderungszusage des Bundes, zum anderen sei der Aufstieg des SKN St. Pölten in die Bundesliga ein wichtiges Signal für den Fußballsport im gesamten Land und zum dritten bedeute die EURO 2008 und die daraus entstehende Fußball-Euphorie auch eine Chance für den Fußballsport in Niederösterreich. Diese drei Faktoren gelte es optimal für Niederösterreich zu nutzen, betonte der Landeshauptmann.

Landesrätin Bohuslav berichtete, dass für das neue Stadion eine Bauzeit von 18 bis 24 Monaten vorgesehen sei. Geplant sei die Bespielung des Stadions ab dem Jahr 2012. Im Gastronomiebereich werde es einen Dauerbetrieb geben, an Spieltagen auch umfangreiches Catering von der Bistro-Zone bis zum VIP-Bereich. Der Betrieb werde von der Landessportschule geführt. Rund 80 bis 100 Arbeitsplätze würden durch die Errichtung des Stadions langfristig gesichert, so Bohuslav. Bürgermeister Stadler freute sich über den „wichtigen Schritt für die Stadt St. Pölten"; mit dem Stadionneubau sei ein wesentlicher Mosaikstein in der Landeshauptstadtentwicklung geglückt.

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