Anlässlich des Weltmilchtages am kommenden Sonntag, 1. Juni, erinnert Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank daran, dass „unsere Milch ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel ist. Gerade deshalb kann nicht akzeptiert werden, dass ein derart wichtiges Lebensmittel Ziel von Preisspekulationen ist. Unsere Bauern produzieren qualitativ hervorragende Milch und sollten für ihre Arbeit auch einen gerechten Lohn erhalten."

Mit fast 7.500 Milchbauern ist Niederösterreich der zweitgrößte Milcherzeuger Österreichs. Die rund 104.000 Milchkühe lieferten 2007 annähernd 640.000 Tonnen Rohmilch. Das sind rund 20 Prozent der österreichischen Milcherzeugung. Davon wurden rund 534.000 Tonnen an die bäuerlichen Genossenschaften zur weiteren Verarbeitung und Vermarktung abgeliefert.

„Ein vergleichsweise hoher Grad der Weiterverarbeitung ermöglicht eine Wertschöpfung alleine in Niederösterreich in der Höhe von 194 Millionen Euro im Jahr. Damit stellt die Milcherzeugung und -verarbeitung ein wesentliches Einkommen für unsere bäuerlichen Familienbetriebe dar. Im Sinne einer langfristigen Absatzsicherung ist die schon bisher gute Zusammenarbeit zwischen Bauern, Molkereien und Handel auf Basis einer seriösen Preisgestaltung auch weiterhin anzustreben. Unsere Bauern sind dabei ein sicherer und verlässlicher Partner mit qualitativ hochwertigen Produkten aus der regionalen Erzeugung - auch für die Konsumenten", betont Plank.

Österreichweit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkmilch, Joghurt und Sauermilch bei rund 78 Kilogramm pro Jahr. Bei Käse liegt dieser Verbrauch bei 19 Kilogramm und bei Butter etwa bei 5 Kilogramm.

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.

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