30.05.2008 | 11:52

Österreichs Konsumenten setzen auf biologisches Schweinefleisch

Niederösterreich ist mit 982 Betrieben führend

Die biologische Schweinefleisch-Produktion verzeichnete in Österreich zwischen 2003 und 2007 eine Zuwachsrate von 52 Prozent (von 33.540 Stück im Jahr 2003 auf 51.000 Stück im Jahr 2007); alleine im Vorjahr konnte eine Steigerung von 19 Prozent erzielt werden. Heuer ist biologisches Schweinefleisch zum ersten Mal flächendeckend im österreichischen Lebensmittelhandel erhältlich. Das entspreche voll und ganz dem Konsumentenwunsch nach bester Fleischqualität aus tiergerechter Bio-Schweinehaltung, meint dazu Dipl.Ing. Karl Erlach, Obmann von Bio Austria / Niederösterreich und Wien.

Niederösterreich ist mit 982 Betrieben führend in diesem Bereich. Traditionell wurde biologisches Schweinefleisch lange Zeit direkt ab Hof vermarktet, innerhalb kürzester Zeit gelang aber der Aufbau von Vertriebsschienen im österreichischen Lebensmittelhandel - im Jahr 2007 wurde bereits ein Umsatzvolumen von 1,5 Millionen Euro erreicht. Mit rund 63 Prozent Anteil am gesamten österreichischen Fleischmarkt und einem Pro-Kopf-Verbrauch von 40 Kilogramm im Jahr ist Schweinefleisch in Österreichs Haushalten hoch im Kurs.

Im Biolandbau werden die natürlichen Bedürfnisse der Tiere mittels artgerechter Tierhaltung berücksichtigt und den Schweinen beim Heranwachsen Wohlbefinden und Gesundheit ermöglicht: Auslaufflächen im Freien, größere Stallplätze, Stroheinstreuungen, gruppengerechte Haltung, Verbot von Vollspaltenböden, stressstabile Zucht und absolut gentechnikfreie Futtermittel tragen dazu bei, was in einer herausragenden Fleischqualität zum Ausdruck kommt.

Nähere Informationen bei Bio Austria / Niederösterreich und Wien unter 0676/84 22 14-252, Dr. Sonja Wlcek, und e-mail sonja.wlcek@bio-austria.at.

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung