14.05.2008 | 00:30

Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung NÖ / Südmähren

Sobotka: Grenzregion als gemeinsamen Lebensraum definieren

Um die Grenze zu überwinden und als gemeinsamen Lebensraum zu definieren, sei es notwendig, dass nicht nur im Tourismus und in der Verkehrsinfrastruktur, sondern auch im Gesundheitswesen grenzüberschreitend gedacht werde, informierte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute, 14. Mai, in St. Pölten über das Projekt einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung im Weinviertel und in Südmähren.

Gemeinsam mit Südmährens Landesrat Dr. Frantisek Adamec hatte Sobotka zuvor eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die zum einen Datenmaterial erheben und im Grundsätzlichen einen gemeinsamen Gesundheitsbericht entwickeln soll und zum anderen bereits gemeinsame Projekte verfolgt. Die grenzüberschreitende Initiative soll auch bis September bei der EU für EFRE-Förderungen eingereicht werden.

Die - vorerst - drei gemeinsamen Projekte sind laut Sobotka eine Kooperation in notärztlichen Belangen im Raum Laa an der Thaya und Nikolsburg, die Errichtung einer gemeinsam betriebenen Rettungsstation in einem ehemaligen Zollhaus für die Region Waidhofen an der Thaya, Raabs und Drosendorf sowie die Erörterung der Möglichkeit, die in Kürze am Klinikum Znaim in Betrieb gehende Strahlentherapie auch NiederösterreicherInnen zur Verfügung stellen zu können.

Adamec betonte über diese konkreten Vorhaben hinaus auch die Notwendigkeit der Intensivierung der Kontakte zwischen den Belegschaften von Krankenhäusern, Rettungsdiensten etc. Er schätze die Zusammenarbeit mit Niederösterreich sehr und sei überzeugt, dass hier gute Projekte auf die Beine gestellt werden.

Nähere Informationen beim Büro LR Sobotka unter 02742/9005-12221, Hermann Muhr.

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