08.05.2008 | 11:19

30 Jahre Pfingstmusik im Stift Melk

Internationale Barocktage starten am 9. Mai

Zum 30. Mal werden die prachtvollen Räume von Stift Melk heuer zu Pfingsten zum barocken Klangraum. Auch in diesem Jahr hat Intendant Prof. Helmut Pilss Pioniere der historischen Aufführungspraxis und junge Interpreten alter Musik zu den Internationalen Barocktagen eingeladen.

Der Auftakt erfolgt morgen, Freitag, 9. Mai, um 18.30 Uhr im Gartenpavillon mit „Ad Parnassum", Johann Sebastian Bachs Cellosuiten BWV 1007 und 1008, interpretiert von Rebecca Rosen. Die Festrede hält Univ. Prof. Dr. Anton Zeilinger zum Thema „Die Natur des Zufalls". Um 20 Uhr folgt im Kolomanisaal „Il Temperamento Latino" mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L\' Arpeggiata & Friends sowie The King\'s Singers.

Samstag, der 10. Mai, beginnt um 12 Uhr im Kolomanisaal mit „Combattimento musicale", dem Konzert der Finalisten des 6. Johann Heinrich Schmelzer-Wettbewerbes. Ab 16.30 Uhr ist Gustav Leonhardt, Doyen des Cembalospiels, im Kolomanisaal zu Gast. Seine „Pieces de Clavecin" umfassen Werke von Johann Pachelbel, Louis Couperin, Johann Sebastian Bach u. a. Ab 20 Uhr steht dann in der Stiftskirche unter dem Titel „Opus summum" Johann Sebastian Bachs Hohe Messe in h-moll BWV 232 auf dem Programm; gestaltet von The Netherlands Bach Society aus Utrecht.

Am Sonntag, 11. Mai, spielt das L\' Orfeo Barockorchester Linz ab 11 Uhr im Kolomanisaal unter dem Titel „Wien-Paris en route" Christoph Willibald Glucks Ouvertüre zu „La Tempete", Jean Philippe Rameaus Suite aus „Castor et Pollux" u. a. Ab 16 Uhr präsentieren sich dann die TeilnehmerInnen des 6. Johann Heinrich Schmelzer-Wettbewerbs im Stift und in der Stadt Melk. Letzter Programmpunkt am Pfingstsonntag ist ab 19.30 Uhr im Kolomanisaal „La Lyra d\' Orfeo", Arien und Kantaten von Luigi Rossi, in der Interpretation von L\' Arpeggiata Paris und der Mezzosopranistin Stephanie d\'Oustrac.

Am Montag, 12. Mai, ist ab 11 Uhr im Kolomanisaal das Clemencic Consort Wien mit dem Heinrich Ignaz Franz von Biber gewidmeten Konzert „Mensa sonora" zu hören; gefolgt von „Musik aus der verbotenen Stadt" mit dem Ensemble Sirocco aus Den Haag ab 16 Uhr in der Stadtpfarrkirche. Abgeschlossen wird das Festival mit einem „Spectaculum" ab 19 Uhr in der Stiftskirche: Der Cantus Cölln, das Trompetenconsort Innsbruck, die Choralschola der Wiener Hofburgkapelle u. a. bringen Gregorianische Gesänge, Musik von Heinrich Schütz, Johann Christian Bach und Henry Purcell sowie ein Auftragswerk der Internationalen Barocktage zu Gehör.

Nähere Informationen und Karten bei der Infohotline 02752/540 60, e-mail office@barocktage.at bzw. karten@barocktage.at und http://www.barocktage.at/.

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