23.04.2008 | 14:08

Weiterentwicklung der Kurzzeitpflege

Für Heinisch-Hosek ist Ausbau des Angebots notwendig

„Lange Wege" im Bereich der Kurzzeitpflege in Niederösterreich sollen bald der Vergangenheit angehören. „Wie auch bei der Tagesbetreuung werden in Zukunft die Anbieter der Kurzzeitpflegeeinrichtungen in den Städten und Gemeinden, wie beispielsweise die Landespflegeheime oder die Volkshilfe als zentrale Anlaufstelle für die pflegebedürftigen Menschen in unserem Bundesland fungieren. Damit werden für die Angehörigen, aber auch die zu Pflegenden eine große Erleichterung geschaffen und bürokratische Abläufe verkürzt", betont dazu Landesrätin Gabriele Heinisch-Hosek.

In Niederösterreich gibt es derzeit rund 72.000 PflegegeldbezieherInnen, in den 51 Landesheimen und 54 privaten Einrichtungen werden durchschnittlich 11.000 LandesbürgerInnen betreut. Das Angebot der Betreuung durch die sozialen Dienste in rund 240 Sozialstationen nehmen wiederum rund 13.800 Menschen in Anspruch. „Das Angebot der Kurzzeitpflege weist in Niederösterreich noch eine geringe Dichte auf, obgleich diese Art der Betreuung in den kommenden Jahren immer wichtiger werden wird. Mit den geplanten Änderungen soll auch für die sozialen Dienste ein Anreiz zum weiteren Ausbau geschaffen werden. In Niederösterreich gehen wir derzeit von einem aktuellen Bedarf von rund 600 Plätzen aus", so Heinisch-Hosek.

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