17.04.2008 | 00:05

Klimaschutz: Für Sobotka leisten Länder hier ihren Beitrag

NÖ Wohnbau-Förderung ist richtungweisend

Der Bund soll „die Kirche im Dorf lassen", wenn er von den Bundesländern mehr Engagement in Sachen Klimaschutz einfordert. „Wenn der Bund nicht in der Lage ist, die Kyoto-Ziele zu erfüllen, darf er die Länder dafür nicht verantwortlich machen", stellt Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute klar. Es sei kontraproduktiv, von den Ländern zu fordern, weil man selbst im Verzug ist. Handlungsbedarf sieht Sobotka etwa beim Tanktourismus, bei der Industrie und beim rasant steigenden Verkehr. 

Niederösterreich etwa geht beim Wohnbau und der Wohnbau-Förderung bereits seit Jahren einen richtungweisenden Weg, so Sobotka. Neben der sozialen Komponente (Familiengröße, Alter, Einkommen) wird die Wohnbau-Förderung in Niederösterreich vor allem nach Kriterien des Energiesparens vergeben - Stichwort „100 Punkte Haus". Rund 20.000 Wohneinheiten werden vom Land alljährlich unterstützt, ca. 14.000 Einheiten betreffen laut Sobotka Sanierungen und etwa 6.000 Neubauten. Dazu kommen betreutes Wohnen, das auf die Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnitten ist, sicheres Wohnen (Förderung von Sicherheitsfenstern und Sicherheitstüren, Alarmanlagen etc.) und junges Wohnen, das u. a. die flexible Gestaltung und Leistbarkeit bei hoher Qualität in den Mittelpunkt stellt.

 

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