09.04.2008 | 00:01

Broschüre „Brennpunkt Biotreibstoffe" präsentiert

Plank: Effizienzsteigerung und sparsamer Umgang

Effizienzsteigerung und sparsamer Umgang mit Energie inklusive Treibstoffen sei das oberste Gebot, sagt Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute, 9. April, bei der Präsentation der Broschüre „Brennpunkt Biotreibstoffe" in der Landwirtschaftskammer Österreich in Wien. Neben der massiven Investition in Forschung und Entwicklung müsse angesichts der Verantwortung gegenüber der CO2-Bilanz volle Konzentration auch auf Nahrungsmittelproduktion und Versorgungssicherheit gelegt werden. Die aktuelle „Preistreiber-Diskussion" müsse auch in Relation zur Verfünffachung des Ölpreises und zu dem Umstand gesetzt werden, dass Lebensmittel in einem Teil der Welt immer noch Wegwerfartikel seien.

Plank, auch geschäftsführender Präsident des „Ökosozialen Forums Österreich", betonte, dass Österreich mit effizienten Ökoenergieträgern auf einem guten Weg sei, früher seien auch bis zu 30 Prozent der Fläche für die Herstellung von „Treibstoffen" für Fuhrwerke verwendet worden. In einem maßvollen Weg nach vorne dürften aber ökologische und soziale Rahmenbedingungen nicht überschritten werden. Die Lösung eines Problems dürfe nicht anderswo Probleme verursachen. Die österreichische Landwirtschaft produziere Biotreibstoffe auf sehr hohem Umweltstandard, so Plank abschließend.

Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, sagte, dass Bauern in erster Linie noch immer Lebensmittel- und Futterproduzenten seien. Angesichts des besorgniserregenden Klimawandels könnten die Landwirte aber mit in Österreich über 200.000 Hektar zur Energieerzeugung zur Verfügung stehenden Flächen einen wesentlichen Beitrag leisten, ohne die Lebensmittelpreise in die Höhe zu treiben. Die Bioethanolanlage in Pischelsdorf sei wieder ein Schritt, CO2 einzusparen und einen Beitrag zur Verringerung des Eiweißimports zu leisten.

Nähere Informationen und die Broschüre Brennpunkt Biotreibstoffe beim Ökosozialen Forum Österreich unter 01/533 07 97-22, Martina Baumeister, e-mail baumeister@oesfo.at, und http://www.oesfo.at/..

 

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