04.04.2008 | 11:04

Enzesfeld-Lindabrunn: Kuhschellenwiese wurde Naturdenkmal

Auch Weißföhre in Baden unter Schutz gestellt

Die Bezirkshauptmannschaft Baden erklärte kürzlich eine Kuhschellenwiese in der Katastralgemeinde Enzesfeld (Gemeinde Enzesfeld-Lindabrunn) mit rund 3.000 Quadratmetern Fläche zum Naturdenkmal. Bei diesem Naturdenkmal handelt es sich um einen kleinen Hügel mit typischem pannonischen Trockenrasen inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen. Im Frühjahr sieht man dort auch viele Exemplare der Großen Kuhschelle (Pulsatilla grandis). Bisher wurde das Kleinod offensichtlich übersehen, fand es doch weder im Österreichischen Trockenrasenkatalog Erwähnung noch wurde es in das Natura-2000-Gebiet „Nordöstliche Randalpen" aufgenommen.

Die Bezirkshauptmannschaft erklärte zudem eine Weißföhre in der Katastralgemeinde Rauhenstein (Stadtgemeinde Baden) zum Naturdenkmal. Die etwa 60-jährige, derzeit 10,6 Meter hohe Weißföhre (Pinus sylvestris) hat einen Durchmesser von 67 Zentimetern und befindet sich auf einem öffentlichen Gut. Durch ein ausgesprochen ungewöhnliches Verhältnis zwischen der Höhe und dem Kronenradius sowie durch seine höchst ungewöhnliche Wuchsform und die auffällig mächtige Gestaltung der Krone unterscheidet sich dieser Baum maßgeblich von normalen Weißkiefern und bildet so eine unverwechselbare Erscheinung. An diesen Naturdenkmälern dürfen außer bei Gefahr im Verzug grundsätzlich keine Eingriffe oder Veränderungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen: Bezirkshauptmannschaft Baden, 2500 Baden, Schwartzstraße 50, Michaela Zika, Telefon 02252/9025-22286.

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