19.03.2008 | 09:42

Osterputz ohne Chemie

Umfassende Informationen der „umweltberatung"

Etwa 140.000 Tonnen Reinigungschemikalien werden pro Jahr in Österreich verbraucht, das sind durchschnittlich 15 Kilogramm pro Person. Laut aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind mehr als die Hälfte der Produkte unnötig und belasten Umwelt und Anwender. Damit heuer der Osterputz keine aggressiven Chemikalien im Abwasser hinterlässt, hat „die umweltberatung" Niederösterreich wieder Tipps zum umwelt- und gesundheitsschonenden Putzen gesammelt und in den kostenlosen Broschüren „Lustvoll Reinigen", „Hygiene im Alltag", „Die Kennzeichnung von Haushaltschemikalien", „Düfte, die unter die Haut gehen" und „Seife, Duschbad & Co" zusammengefasst.

Die Publikationen weisen darauf hin, dass die Verwendung so genannter „antibakterieller" Wasch- und Reinigungsmittel im Privathaushalt unnötig ist. Bakterien sind für die Gesundheit lebensnotwendig, schützen die Haut vor Krankheiten und helfen bei der Verdauung. Nur ein winziger Bruchteil der Bakterien gehört zu den Krankheitserregern. Übertriebene Hygiene hingegen schwächt die Abwehr und fördert Hautkrankheiten sowie Allergien.  

In den Broschüren, die zum kostenlosen Download auf http://www.umweltberatung.at/ bereit stehen, erfährt man auch im Detail, wie aus einer Vielzahl an Möglichkeiten die am wenigsten belastende Methode zur Reinigung von Haushalt und Wäsche zu finden ist. Das alte Hausmittel Essig kann beispielsweise viele teure Spezialreiniger ersetzen. Essig, mit Wasser verdünnt, wirkt gegen Flecken im Duschvorhang genauso wie bei angelaufenem Aluminium, verkalkten Duschköpfen oder beim Fensterputzen.

Nähere Informationen: „die umweltberatung" Niederösterreich, Telefon 02742/718 29, http://www.umweltberatung.at/

 

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