04.03.2008 | 00:13

Krems kombiniert Hochwasserschutz mit Naherholungsraum

Dritte Bauphase am Kremsfluss

In Krems befindet sich derzeit das Hochwasserschutzprojekt am Kremsfluss in seiner dritten Bauphase, zurzeit werden zwischen der Hafenstraßenbrücke und der Austraße Uferbauten durchgeführt. Parallel dazu wurde mit Franz Sam ein Architekt beauftragt, die Ufer der Krems begleitend zu den Schutzbauten neu zu gestalten. Gestern, 3. März, wurde in Krems sein Konzept präsentiert, das darauf abzielt, die bisher nur wenig genutzte Uferlandschaft als innerstädtischen Erholungsraum wiederzugewinnen. Ziel ist es, unter Rücksicht auf ökologische Vorgaben einen ruhigen, homogenen Grünraum zu gestalten.

Entlang des Flusses entstehen an beiden Ufern durchgängige Fuß- und Radwege, wobei mehrere Auf- und Abgänge die Verbindung zwischen Stadt- und Flussraum herstellen. Von diesen Übergängen ausgehend markieren so genannte Flussfindlinge den Weg und führen zu „Aktionsplätzen" direkt am Fluss, die mit überströmungssicherem Mobiliar wie Bänken und Tischen bestückt sind; an einigen Stellen werden diese Plätze auch durch Tribünen erweitert. Das Ende des Weges und die Abzweigungen werden wieder von Findlingen und „Riesenfußstapfen" gekennzeichnet, die in den Stadtraum zurückweisen.

Die technischen Maßnahmen des dritten Bauabschnittes und damit die Dämme, Mauern, Ufer- und Flussbauten am Kremsfluss werden voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres, die gestalterischen Maßnahmen etwa in zwei Jahren abgeschlossen sein. Das Investitionsvolumen für diesen Abschnitt beträgt 10 Millionen Euro.

Nähere Informationen beim Magistrat der Stadt Krems unter 02732/801-227 und 223, Ursula Altmann, e-mail presse@krems.gv.at und http://www.krems.at/.

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