22.02.2008 | 13:40

300.000 Niederösterreicher pendeln täglich zum Arbeitsplatz

Onodi: PendlerInnen müssen entlastet werden

„Rund 300.000 NiederösterreicherInnen pendeln täglich zum Arbeitsplatz. Für Treibstoff oder Fahrkarten müssen sie tief in die Tasche greifen. Da muss sich endlich etwas ändern", sagte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi heute, Freitag, 22. Februar, in einer Pressekonferenz in St. Pölten.

Als erste notwendige Änderung nannte Onodi die soziale Neugestaltung der Förderrichtlinien für die PendlerInnenhilfe. Die Sozialdemokraten in Niederösterreich plädieren für eine Individualisierung der PendlerInnenhilfe und für eine Änderung der Richtlinien. Die Mindestentfernung vom Wohn- zum Arbeitsort soll von derzeit 25 Kilometer auf 20 Kilometer reduziert werden. „Allein durch diese Änderung würden tausende NiederösterreicherInnen mehr Anspruch auf diese Förderung haben", meinte Onodi. Vor allem die BezieherInnen kleiner Einkommen sollen verstärkt unterstützt werden.

Ein klares Signal müsse durch die Neuberechnung des amtlichen Kilometergeldes gesetzt werden. Landesrat Emil Schabl: „Wir fordern vom Finanzminister die Erhöhung von 0,38 auf 0,45 Euro." Er setzte sich außerdem für eine Reform der Beihilfe für die Fahrten zur Berufsschule ein. Derzeit kann diese Beihilfe in Form einer 50-prozentigen Kostenrückerstattung erst ab einer einfachen Wegstrecke von 250 Kilometer in Anspruch genommen werden. Es sei ein Gebot der Stunde, gerade jetzt, wo die Lehre durch die Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura) aufgewertet werde, die jungen Menschen zu entlasten.

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