12.02.2008 | 09:54

NÖ Straßendienst auch bei „Schönwetter" gefordert

Nebel und Glatteis in den Nacht- und Morgenstunden

Die Hochdruckwetterlage der letzten Tage sorgte auch in Niederösterreich einerseits für viel Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen untertags. Andererseits machten die tiefen Nacht- und Frühtemperaturen - bis zu minus 13 Grad - Streueinsätze zur Bekämpfung von Glättebildung auf den Fahrbahnen notwendig.

Aufgrund des dichten Bodennebels lagen heute Morgen die Sichtweiten zum Teil unter 30 Meter. Gebietsweise führte der Bodennebel zu gefrierendem Nieseln. Dadurch kam es insbesondere im Weinviertel und im Tullnerfeld stellenweise zu Glättebildung, die der NÖ Straßendienst vorwiegend mit Auftausalz bekämpfte. Aber auch im übrigen Landesgebiet kam es an exponierten Stellen zu Streueinsätzen auf Grund von Reifglätte.

Seit den frühen Morgenstunden sind rund 750 Bedienstete des NÖ Straßendienstes mit rund 200 landeseigenen Streufahrzeugen im Einsatz, um jenen Teil des rund 13.700 Kilometer Straßennetzes in Niederösterreich (Landesstraßen B und L) von Straßenglätte freizuhalten. Laut Wetterprognosen soll sich in den nächsten Tagen an der bestehenden Hochdruckwetterlage wenig ändern.

Der NÖ Straßendienst bittet alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den Sichtweiten und den Straßenverhältnissen anzupassen. Bei der derzeitigen Wetterlage muss derzeit vor allem in den Nacht- und Morgenstunden immer wieder mit Glatteis gerechnet werden.

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