11.02.2008 | 11:40

Immer mehr Frauen im NÖ Baugewerbe tätig

Heuer erstmals 20 Prozent Baumeisterinnen

Während es im Jahr 1999 noch keine einzige Jungbaumeisterin in Niederösterreich gab, steigt der Anteil der „Bau-Damen" seither kontinuierlich an. 2002 waren es immerhin schon zehn Prozent, 2005 erhöhte sich diese Zahl auf rund 15 Prozent und 2006 absolvierten dann bereits 19 Prozent Jungbaumeisterinnen die Kriterien zur Verleihung der Baumeisterwürde. Mit 20 Prozent durchbrach der „weibliche Faktor" bei den NÖ BaumeisterInnen heuer schließlich die „20 Prozent Schallmauer". Abgesehen davon ist auch der Nachwuchs gesichert: An den bautechnischen HTL\'s des Landes beteiligen sich mehr Damenteams als je zuvor an den bis zum Sommer einzureichenden Projekten für den NÖ Bautechnikpreis.

Laut BrancheninsiderInnen liegt diese Entwicklung primär darin, dass Mädchen die Angst vor dem „Männerberuf Baumeister" zunehmend verloren haben. Sehr geschätzt wird auch die hohe soziale Kompetenz, die Frauen am Bau für ihren Beruf mitbringen und die im Umgang mit Bauherren, MitarbeiterInnen, Partnern und vor allem bei der Planung und Ausführung sozialer Projekte wichtig ist.

Nähere Informationen: Wirtschaftskammer NÖ, Landesinnung Bau, Innungsgeschäftsführer Mag. Harald Schweiger, Telefon 02742/31 32 25-14, e-mail harald.schweiger@wknoe.at, http://www.bau-noe.at/.

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