30.01.2008 | 16:35

19 Projekte beim Wettbewerb „Alltagsradfahren" ausgezeichnet

Plank: Umdenkprozess bei den Bürgern zeigt erste Erfolge

„Radln im Alltag ist umweltfreundlich, gesundheitsfördernd, macht unsere Gemeinden lebenswerter und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", betonte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute, Mittwoch, 30. Jänner, in St. Pölten bei der Preisüberreichung des ersten Projektwettbewerbs „Alltagsradfahren" für niederösterreichische Gemeinden.

Aus den 42 Einreichungen wurden von einer unabhängigen Expertenjury die 19 besten Projekte ausgewählt. Der Bogen der fünf ausgezeichneten Hauptpreisträger spannt sich von der „Radanlage Josef Hesoun Straße" in der Marktgemeinde Brunn am Gebirge über das Gesamtkonzept für Alltagsradfahrten in sieben Gemeinden in der Region „Ostarrichi Mostland" und dem Gesamtprojekt „mobil mit Rad im Erlauftal" der Marktgemeinde Purgstall bis hin zu einer „Kohlendioxid-Speicherprämie" in der Stadtgemeinde Wilhelmsburg und einem Kunstprojekt zum Thema „Mobilität" in der Marktgemeinde Yspertal. Bei der heutigen Festveranstaltung wurden auch die Hauptschulen Hohenruppersdorf und Blindenmarkt sowie die Handelsakademie in Horn für Radfahrinitiativen bzw. viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher für ihre zurückgelegten Alltagsradwege ausgezeichnet.

Im Blick zurück zeige sich, dass mit der im April 2007 gestarteten Initiative „RADLand Niederösterreich" ein Umdenken und ein neues Handeln in der Bevölkerung eingeleitet wurde. Sichere Radabstellanlagen oder ein sicherer Anreiseweg zur Schule würden zum Umstieg aufs Fahrrad motivieren. Auch die Erziehung der Kinder zur selbstständigen Mobilität sei ein wichtiger Schwerpunkt für die heimischen Bildungseinrichtungen, so Plank.

Beim Wettbewerb zum „Alltagsradfahren" sind engagierte Gemeinden aufgerufen, ihre Innovationen, Konzepte und Projekt zur Attraktivierung des Radfahrens in ihrem Ort einzureichen. Die von der Jury ermittelten Siegerprojekte werden in der Umsetzung in der Höhe von bis zu 50 Prozent der Kosten, maximal mit 50.000 Euro je prämierter Einreichung, belohnt. Insgesamt wurden vom Land Niederösterreich 350.000 Euro zur Förderung der Siegerprojekte zur Verfügung gestellt.

Die Niederösterreicher legen pro Jahr durchschnittlich 184 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und liegen damit hinter Vorarlberg und Tirol an dritter Stelle. Niederösterreich will im Rahmen von „RADLand Niederösterreich" in diesem Ranking weiter nach vorne kommen und gleichzeitig den Radanteil am gesamten Verkehr von derzeit sieben Prozent innerhalb der nächsten Jahre verdoppeln.

Nähere Informationen: Büro Landesrat Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701, http://www.radlland.at/.

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