28.01.2008 | 08:55

LH Pröll zur Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen

Umfangreiches Maßnahmenpaket gestartet

An unbeschrankten Bahnübergängen ist es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder zu Unfällen gekommen. „Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Verkehrsminister, den Österreichischen Bundesbahnen und den jeweiligen Gemeinden ein Maßnahmenpaket geschnürt", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ". „Mit dem Ziel", so Pröll, „Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich noch sicherer zu machen."

Als Sofortmaßnahmen werden über 370 Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich mit Bodenmarkierungen sowie mit weißen und reflektierenden Andreaskreuzen ausgestattet. Besonders unfallträchtige Bahnübergänge erhalten zusätzliche Lichtsignalanlagen oder Schranken. Wo es notwendig ist, werden laut Landeshauptmann Pröll auch Unterführungen gebaut; vor allem dort, wo es ein hohes Verkehrsaufkommen gibt.

In Wieselburg wurde kürzlich die erste Eisenbahnkreuzung in Niederösterreich mit so genannten Fahrbahnlichtern („lane lights") in Betrieb genommen. Bei dieser Warnanlage werden Bodenlichter in die Fahrbahn eingebaut, die zu blinken beginnen, wenn sich ein Fahrzeug dem Bahnübergang nähert.

All diese Sicherheitsmaßnahmen können aber auch vor Leichtsinn und Unachtsamkeit schützen. Pröll: „Die Gefahr an Eisenbahnkreuzungen wird nach wie vor unterschätzt." Untersuchen zeigen, dass Blinkanlagen und Warnsignale oft missachtet werden. Bahnübergänge werden oft auch noch bei Rotlicht oder schließenden Schranken überquert. Der Landeshauptmann ersuchte deshalb alle Verkehrsteilnehmer, die Warnsignale an Eisenbahnkreuzungen immer genau zu beachten und besonders vorsichtig zu sein.  

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