11.01.2008 | 10:45

Niederösterreicher werden immer ernährungsbewusster

Umfrage zeigt sensibilisiertes Einkaufsverhalten der Konsumenten

Das Market Institut hat im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung eine Umfrage über das Verhalten der Niederösterreicher beim Lebensmitteleinkauf durchgeführt. Dabei zeigt sich ein deutliches Bekenntnis der Konsumenten zu mehr regionalen und klimafreundlichen Lebensmitteln mit kürzeren Transportwegen. „Die Niederösterreicher wollen immer mehr heimische Lebensmittel, erkennen darin einen wichtigen Faktor für bewusste Ernährung und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für mehr Klimaschutz durch kürzere Transportwege", betonte gestern, 10. Jänner, Dr. Werner Beutelmeyer vom Market Institut bei der Präsentation der Studie.  

Laut dieser Umfrage zeigt die überwiegende Mehrheit der niederösterreichischen Konsumenten bei Lebensmitteln ein sensibilisiertes Einkaufsverhalten. 70 Prozent fühlen sich in Bezug auf Lebensmittel sehr gut informiert. Für 77 Prozent der Befragten ist ein reichhaltiges Angebot an heimischen Lebensmitteln besonders wichtig. 74 Prozent legen ebenso großen Wert auf klimafreundliche Produkte mit kurzen Transportwegen. 88 Prozent der erwachsenen Niederösterreicher betrachten sich als ernährungsbewusst.

„Das Vertrauen auf kontrollierte österreichische Qualität ist für die Konsumenten das zentrale Kriterium beim Lebensmittelkauf. Lebensmittel wie Milch oder Fleischprodukte bevorzugen die Konsumenten aus heimischer, kontrollierter Produktion", so Beutelmeyer.

Das Land Niederösterreich unterstützt den Vertrieb regionaler Lebensmittel unter anderem mit den Initiativen „Genussregion Österreich" und „So schmeckt Niederösterreich". Dabei wird auch das Ziel verfolgt, das Image von Produkten aus Niederösterreich zu steigern. Im Rahmen der neuen Aktion „Echt aus NÖ" werden Lebensmittel, die in besonderer Weise niederösterreichische Regionalität widerspiegeln, beim Lebensmittelhandel in „blau-gelben Regalen" verkauft bzw. mit dem Gütesiegel „Echt aus NÖ" gekennzeichnet. 

Zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit widmen sich im Technopol Tulln die weltweit besten Forscher dem Kampf gegen Schimmelpilze, die in Ernteprodukten enthalten sein können und die Ursache von Vergiftungen bei Mensch und Tier sind. Mittlerweile wurden Schnelltests für die Landwirtschaft, den Handel und die Verarbeiter entwickelt. Darüber hinaus haben niederösterreichische Firmen, die Lebensmittel verarbeiten, ein strenges System zuverlässiger Qualitätssicherungsmaßnahmen aufgebaut, das sie befähigt, kontaminierte Rohstoffe zu erkennen und rechtzeitig auszuscheiden.

Nähere Informationen: Österreichische Hagelversicherung, Mag. Markus Simak, Telefon 01/403 16 81-48.

 

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