11.12.2007 | 14:23

Ehrenzeichen für verdiente Landsleute

Pröll: Leistungsbereitschaft hat neues Niederösterreich geschaffen

Von Zusammenarbeit, Zuversicht und Optimismus für das Jahr 2008 war heute, 11. Dezember, die Ehrenzeichenüberreichung an verdiente Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher geprägt. Dabei konnte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten 45 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, sechs Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie eine Gedenkmedaille des Landes Niederösterreich vergeben. Zusätzlich überreichte der Landeshauptmann noch sechs Berufstitel. 

„Diese Feierstunde dient dazu, Persönlichkeiten vor den Vorhang zu bitten, die ihre Fähigkeiten und Kontakte stets für das Bundesland Niederösterreich eingesetzt haben", betonte Pröll. Im Blick zurück zeige sich, dass dank der Leistungsbereitschaft der Bevölkerung ein „neues Niederösterreich" geschaffen wurde, das sich seit dem Fall des Eisernen Vorhanges aus dem Schatten der Bundeshauptstadt Wien heraus entwickelt habe und nun selbstbewusster Partner auf gleicher Augenhöhe sei.

Für den Landeshauptmann wird dieses „neue Niederösterreich" vor allem an der wirtschaftlichen Dynamik und an der Selbstständigkeit des Landes sichtbar. Niederösterreich verzeichne heute ein Wirtschaftswachstum von fast 4 Prozent, was weit über dem österreichischen Durchschnitt liege und fast doppelt so hoch sei wie in Wien oder dem Burgenland.    

Was die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher durch erfolgreiche Arbeit erwirtschaften, müsse auch jenen zugute kommen, die unsere Hilfe brauchen. Das sei Niederösterreich vor allem der Generation schuldig, die unser Land aufgebaut habe, und den Angehörigen, die sich um sie kümmern, so Pröll zum eigenständigen Weg des Landes in der Pflegepolitik.

Weitere wichtige Schritte seien im letzten Jahr für den Ausbau der Infrastruktur, die Gesundheitspolitik sowie für den Technologie- und Forschungsstandort Niederösterreich gesetzt worden. Als Beispiele nannte der Landeshauptmann den selbstständigen Weg in der Bildungspolitik, wo die Klassenschülerhöchstzahl gesenkt wurde, sowie das Krebsforschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt oder die Elite-Universität in Klosterneuburg.

Stolz zeigt sich der Landeshauptmann über den Europäischen Innovationspreis, mit dem Niederösterreich kürzlich zur innovativsten Region Europas gekürt wurde. Aber auch der zweite Platz Niederösterreichs bei der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes im Bundesländervergleich zeige, dass sich das Land auf dem richtigen Weg befinde. Der „European Award for Innovative Regions" wird von der Versammlung der Regionen Europas (VRE) verliehen und zeichnet jene Regionen in Europa aus, die Innovationen gefördert, angeregt und eingeführt haben.

Zur Erweiterung des Schengenraumes meinte der Landeshauptmann, dass auch nach dem Fall der Schengengrenze Bundesheer und Polizei im Grenzraum bleiben. „Die Sicherheit der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität", so Pröll abschließend.

 

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