21.11.2007 | 11:36

Mazedonien auf dem Weg in EU und NATO

Experte hält Vortrag in St. Pölten

Im Zuge der Vortragsreihe „EU-Erweiterung" des Zentrums Ost/-Südosteuropa der NÖ Landesakademie findet am Freitag, 23. November, ab 10 Uhr im Ostarrichisaal des NÖ Landhauses in St. Pölten die Veranstaltung „Politische und wirtschaftliche Perspektiven Mazedoniens in Hinblick auf die EU und die NATO" statt. Dabei analysiert Botschafter a. D. Prof. Goran Rafajlovski die Demokratisierung Mazedoniens, die veränderte Rolle des Landes in der internationalen Politik, die Beziehungen zu den Nachbarländern und die Vorteile für die Bevölkerung durch die europäische Integration. Weitere Punkte in seinem Referat sind die Rolle der  albanischen Minderheit in Mazedonien, Nationsbildung und Staatsgründung sowie die Sicherheitspolitik.   

Rafajlovski studierte Elektrotechnik an den Universitäten Zagreb und Erlangen, absolvierte Forschungspraktika in Deutschland und den USA, war Abgeordneter im Parlament in Skopje, Generaldirektor eines mazedonischen Energieversorgungsunternehmens, Botschafter in Berlin, ist Präsident des Aufsichtsrates der internationalen Boris-Trajkovski-Stiftung sowie Mitglied des Aufsichtsrats von EVN Macedonia.

Mazedonien wurde 1993 in die Vereinten Nationen aufgenommen, wodurch auch die Anerkennung als souveräner Staat durch die Mitgliedsländer der Europäischen Union erfolgte. Der Weg in die Europäische Union wurde 2001 durch die Unterzeichnung des „Stabilisierungs- und Assoziationsübereinkommens" eingeleitet.

Der Vortrag wird von Dr. Ilona Slawinski, Leiterin des Zentrums Ost-/Südosteuropa an der NÖ Landesakademie organisiert. Nähere Informationen bei Dr. Ilona Slawinski, Telefon 0664/142 56 84, e-mail ilona.slawinski@noe-lak.at

  

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