19.11.2007 | 14:46

EU-Bildungsprogramm „Lebenslanges Lernen"

Mikl-Leitner: Ermöglicht Weiterbildung in allen Lebensphasen

Welche Möglichkeiten es in Sachen lebenslanges Lernen auf europäischer Ebene gibt, welche Chancen Weiterbildung für jeden persönlich bedeutet und wie die Qualität der Ausbildung gesteigert werden kann, darüber informierte heute, 19. November, die Veranstaltung „EU-Bildungsprogramm: Lebenslanges Lernen 2008 - 2010" in St. Pölten. „Lebenslanges Lernen bedeutet Weiterbildung in allen Lebensphasen, angepasst an berufliche Erfordernisse oder private Neigungen", betonte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Ziel sei eine Bildungsgesellschaft auf hohem Niveau, international konkurrenzfähig, mit hoher Wertschöpfung durch Expertenwissen und wirtschaftlich nutzbaren Innovationsgeist. Weiterbildung könne laut Mikl-Leitner aber auch Generationen verbinden, den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und Ausgrenzung verhindern. Sich mehr Wissen anzueignen oder neue Fähigkeiten zu entwickeln, erweitere den Horizont, mache Spaß und sei überdies notwendig, um am Arbeitsmarkt mitzuhalten, so Mikl-Leitner.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Strukturen, Rahmenbedingungen und Prioritäten des EU-Bildungsprogramms vorgestellt sowie die Aufgaben der Nationalen Agenturen bei der Umsetzung des Programms näher erläutert. Das europäische Programm für Lebenslanges Lernen führt die bisherigen Angebote Leonardo Da Vinci (berufliche Bildung), Comenius (Schulbildung), Erasmus (Hochschulbildung) und Grundtvig (Erwachsenenbildung) unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Für den Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen steht von 2007 bis 2013 ein Budget von fast 7 Milliarden Euro zur Verfügung. Ergänzt wird diese Struktur von einem Programmteil, bei dem vor allem die Bereiche Fremdsprachen sowie politische Zusammenarbeit gefördert werden.    

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