19.11.2007 | 13:58

Lkw-Schwerpunktkontrollen in Göttlesbrunn

Pröll: Ein einziger Lkw kann Chaos auslösen

Wer sich auf Niederösterreichs Straßen bewege, müsste damit rechnen, kontrolliert zu werden, und müsse wissen, welche Konsequenzen mangelnde Ausrüstung nach sich ziehe, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 19. November, anlässlich einer Lkw-Schwerpunktkontrolle in Göttlesbrunn, zu der neben dem Landeshauptmann auch die Minister Günther Platter und Werner Faymann gekommen waren. Wenige Sünder würden ausreichen, um ein riesiges Chaos zu verursachen, so Pröll weiter, insbesondere auf der Außenring-Autobahn mit ihrer Steigung von bis zu 5,2 Prozent. Die Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium und dem Innenministerium funktioniere hervorragend, auf der A 6 würden zusätzliche Kontrollstellen eingerichtet. Intensive Kontrollen seien aber im Sinne der Verkehrssicherheit das ganze Jahr über notwendig. Für den Kontrollplatz Göttlesbrunn werde das Land 1,3 Millionen Euro sowie Verkehrsministerium und ASFINAG weitere 1,3 Millionen Euro investieren.

Minister Faymann betonte, auf den Autobahnen seien viel zu viele Lkw mit schlechter Bereifung oder keinen Ketten unterwegs. Neben einem Vorziehen des Termins auf 1. November seien auch starke Kontrollen für die ASFINAG wichtig. Das heutige Koordinierungsgespräch solle eine noch bessere Abstimmung zwischen den Entscheidungsträgern ohne gegenseitige Schuldzuweisung bringen.

Platter sagte, innerhalb der letzten drei Tage seien 1.500 Lkw kontrolliert worden, davon seien drei auf Sommerreifen und 34 ohne Ketten unterwegs gewesen. Neben der Eigenverantwortung der Lenker forderte er auch rechtzeitige organisatorische Maßnahmen von der frühzeitigen Verordnung der Kettenpflicht bis zur Absperrung und Umleitung des Verkehrs.

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