16.11.2007 | 15:54

Reformpools im NÖ Gesundheitswesen machen sich bezahlt

Sobotka: Eigenverantwortung heben, Effizienz steigern

Erst kurz in der Umsetzungsphase, aber schon äußerst erfolgreich: Die seit heuer laufenden Reformpools im niederösterreichischen Gesundheitswesen haben sich laut Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bereits bezahlt gemacht. Und zwar sowohl was die Reduktion der Gesundheitskosten als auch was das Befinden von Patienten und Spitalsbedienstete betrifft.

Niederösterreich will in Österreich eine Vorreiterrolle bezüglich der Effizienzsteigerung des Gesundheitswesens einnehmen, betont dazu Sobotka. Deshalb wurde etwa der Reformpool onkologische Versorgung in der Pilotregion Waldviertel ins Leben gerufen. Durch eine Kooperation von niedergelassenen Ärzten mit den Spitälern Horn, Waidhofen an der Thaya und Zwettl habe man von 120 Krebspatienten 40 in den niedergelassenen Bereich entlassen können. „Dadurch wurden wir nicht nur um ein Drittel effizienter und billiger, sondern ersparen Menschen auch Spitalsaufenthalte oder Fahrten in Krankenhäuser. Im eigenen Umfeld fühlt sich der Kranke zudem viel mehr wahrgenommen", sagt Sobotka.

Ein weiterer erfolgreicher Reformpool ist die interdisziplinäre Aufnahmestation in Horn. Ein Ärztepool klärt nach der Patientenaufnahme rasch ab, was dem Betreffenden fehlt. 25 Prozent der Fälle können dann schon nach der ersten Nacht entlassen werden. Punkte Effizienzsteigerung führte Sobotka an, dass das Waldviertel als Pilotregion für den NÖ Strukturplan fungieren werde, nach dem nicht mehr die Bettenzahl, sondern die Gesundheitsleistung entscheidend sei.

Nähere Informationen: http://www.noegus.at/.

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