07.11.2007 | 13:03

Tätigkeitsbericht der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft

Kadenbach maßgeblich an der Umsetzung der Patientenverfügung beteiligt

"Die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft (NÖPPA) erfüllt eine wichtige Funktion im Gesundheitswesen. Sie ist Anlaufstelle für die PatientInnen und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung im gesamten Gesundheitsbereich bei", strich heute, Mittwoch, 7. November, Gesundheits-Landesrätin Karin Kadenbach die Aufgabe dieser Institution hervor.

Der nun vorgelegte Tätigkeitsbericht für das Jahr 2006 belegt eindrucksvoll diese wichtigen Funktionen. Ein Schwerpunkt des letzten Jahres war die praktische Umsetzung der Patientenverfügung. „Die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft hat schon in den Jahren der Vorbereitung unersetzliche Arbeit geleistet. Nach der Kundmachung des Gesetzes im Jahr 2006 hat sich das Team federführend in einer Arbeitsgruppe eingebracht, die ein österreichweit einheitliches Formular erstellt und damit eine wichtige Vereinfachung für die PatientInnen geschaffen hat", erläuterte Kadenbach.

Die Bedeutung der NÖ PPA zeigt sich auch in der ständig steigenden Zahl der behandelten Fälle. Während 1994 noch 156 Geschäftsfälle verzeichnet wurden, waren es 2005 bereits 1.144. Von 2005 auf 2006 konnte neuerlich eine Steigerung um 6 Prozent auf 1.212 Fälle verzeichnet werden. Viele Anliegen und Fragen können dabei rasch am Telefon behandelt werden. Die MitarbeiterInnen der NÖ PPA führten im letzten Jahr insgesamt 20.294 Telefonate mit PatientInnen, Ratsuchenden, Angehörigen oder Gesundheitspersonal. Auch die Homepage der Patienten- und Pflegeanwaltschaft ist ein gerne angenommenes Kommunikationsmittel. Im letzten Jahr konnten 55.875 BesucherInnen auf der Seite gezählt werden.

Die steigende Zahl der behandelten Fälle ist aber nicht auf steigende Mängel im Gesundheitswesen zurückzuführen, sondern darauf, dass die PatientInnen ihr Schicksal immer öfter selbst in die Hand nehmen. „Die Arbeit des gesamten Teams der NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft ist ein wichtiges Element unseres Gesundheitswesens. Sie liefert das nötige Feedback, das eine laufende Verbesserung in allen Bereichen möglich macht, und ist eine hervorragende und kompetente Ansprechstelle für PatientInnen", so Kadenbach abschließend.

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