25.10.2007 | 14:49

In St. Pölten erhalten Frauen geschlechtsspezifische Knieprothese

Klinik nimmt Rücksicht auf unterschiedliche Anatomie

Dem Umstand, dass die weibliche Gelenksform in der Anatomie erhebliche Unterschiede zur männlichen aufweist, wurde bislang wenig Bedeutung beigemessen. Frauen und Männer wurden in der Folge mit dem gleichen Kunstgelenk versorgt. Am Landesklinikum St. Pölten kommen nun dank neuer Forschungsergebnisse speziell der Gelenksanatomie der Frau angepasste Kniegelenksprothesen zum Einsatz.

Der Hauptunterschied zwischen weiblichen und männlichen Kniegelenken liegt bei den so genannten Knochenrinnen von Oberschenkel, Unterschenkel und Kniescheibe. Auch das Becken ist bei Frauen anders als bei Männern ausgestaltet. Zudem haben Frauen zartere Kochen und eine kleinere Kniescheibe. Das neue Modell, das seit kurzem am Landesklinikum St. Pölten zum Einsatz kommt, trägt diesen Unterschieden Rechnung.

Nähere Informationen: Landesklinikum St. Pölten, Telefon 02742/300.

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