23.10.2007 | 15:17

Wohnbauförderungsbeirat: Mittel für 1.893 neue Wohneinheiten

Onodi: Auch Hochwasserprävention wird künftig gefördert

Neben der Beschlussfassung der Förderungen standen auch wichtige Änderungen auf der jüngsten Tagesordnung des Wohnbauförderungsbeirates. „Es ist wichtig, die Förderrichtlinien laufend an die aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Das verheerende Hochwasser der letzten Jahre hat gezeigt, dass vor allem in diesem Bereich etwas getan werden muss", meinte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Daher werden zukünftig Präventionsmaßnahmen für den Hochwasserschutz bei Wohnbauten gefördert.

Wenn gefährdete Häuser beispielsweise mit entsprechenden Mauern, mobilen Steckelementen bei Garageneinfahrten, Sicherungen der Öllagerung oder Pumpen gesichert werden, wird es in Zukunft möglich sein, diese Maßnahmen mit Mitteln der Wohnbauförderung zu unterstützen. „Darüber hinaus werden auch Sanierungsmaßnahmen nach Hochwasserschäden in den Förderungskatalog aufgenommen. So können Trockenlegungen, die Erneuerung von Bodenbelägen, Verputz- und Malerarbeiten oder die Wiederherstellung von Trennwänden mit Fördermitteln unterstützt werden", erläuterte Onodi.

Außerdem bewilligte der Wohnbauförderungsbeirat Mittel für zahlreiche wichtige Bauvorhaben. So wurden im Bereich des großvolumigen Wohnbaus die Mittel für 1.893 Wohneinheiten und 4 Ordinationen beschlossen. „Dafür wurden insgesamt mehr als 53 Millionen Euro an Darlehen und 6,2 Millionen Euro an jährlichen Zuschüssen mit einer Laufzeit von 25 Jahren bewilligt", so Onodi. Darüber hinaus wurden Fördermittel für die Sanierung von 2.354 Wohneinheiten, 14 Ordinationen und einem Heim beschlossen. Hier kommen über 5 Millionen Euro an Darlehen und über 1,5 Millionen Euro an jährlichen Zuschüssen mit Laufzeiten von 10 und 25 Jahren zur Auszahlung.

„Leistbaren und gleichzeitig hoch qualitativen Wohnraum zu schaffen ist eine wichtige Aufgabe, ebenso wie die Sanierung bestehender Wohnungen. Die Wohnbauförderung ist damit nicht nur für zahlreiche junge Familien in unserem Land die Chance auf ein schönes Zuhause, sondern sie ist auch ein unverzichtbarer Faktor für den Umweltschutz. Denn gerade die ökologische und energiesparende Bauweise der Häuser ist bei der Vergabe der Förderungen sowohl im Neubau als auch bei den Sanierungen die Grundvoraussetzung", so Onodi abschließend.

 

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