10.10.2007 | 14:53

Land unterstützt Lärmschutz in Weikendorf und Muckendorf-Wipfing

Pröll: Weniger Lärmbelastung bedeutet mehr Lebensqualität

Die NÖ Landesregierung hat kürzlich auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beschlossen, sich im Ausmaß von jeweils 35 Prozent an den Durchführungskosten von Lärmschutzmaßnahmen in der Marktgemeinde Weikendorf und in der Gemeinde Muckendorf-Wipfing zu beteiligen. Im Fall von Weikendorf trägt das Land demgemäß 434.000 Euro der Kosten, in Muckendorf-Wipfing sind es 203.000 Euro. „Weniger Lärmbelastung bedeutet vor allem mehr Lebensqualität. Dem Land ist es deshalb ein Anliegen, auch die Anrainerinnen und Anrainer von Eisenbahnstrecken vor dem Lärm zu schützen", betont dazu der Landeshauptmann.

In Weikendorf werden sich die Durchführungskosten für den aktuellen Bauabschnitt laut einer Grobschätzung der ÖBB auf voraussichtlich 1,24 Millionen Euro belaufen; in Muckendorf-Wipfing werden die Kosten für den entsprechenden Bauabschnitt voraussichtlich bei insgesamt 580.000 Euro liegen. 50 Prozent dieser Kosten werden jeweils vom Bund getragen, 15 Prozent von den Kommunen.

Basis des Beschlusses ist ein 1999 zwischen der Republik Österreich und dem Land Niederösterreich unterzeichnetes Rahmenübereinkommen über Planung, Durchführung, Erhaltung und Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen an Eisenbahn-Bestandsstrecken der ÖBB. Ziel dieses Übereinkommens ist es, in niederösterreichischen Gemeinden Gebäude bzw. Teile von Gebäuden, die der überwiegenden Wohnnutzung dienen, sowie Krankenanstalten nachhaltig vor Eisenbahnlärm zu schützen. Die Umsetzung basiert auf dem NÖ Schienenverkehrslärmkataster 1993 sowie auf einer darauf aufbauenden gemeindebezogenen Prioritätenreihung.

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