04.10.2007 | 09:53

Hochwasserschutz für Korneuburg vor der Umsetzung

Plank: Wichtiger Beitrag im Rahmen des NÖ Gesamtpaketes

Das Land Niederösterreich arbeitet gemeinsam mit den Gemeinden zügig an der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen. So wird derzeit das Detailprojekt des  Hochwasserschutzes an der Donau in Korneuburg fertig gestellt. „Ende 2007 können wir das Projekt einreichen. Auch die Finanzierung steht. Wir rechnen damit, dass Mitte 2008 mit dem Bau begonnen werden kann", informierte Vizebürgermeister Christian Gepp kürzlich Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

Die Baukosten für das Gesamtprojekt liegen bei rund 5,5 Millionen Euro. Neben dem Beitrag der Stadtgemeinde Korneuburg in der Höhe von 20 Prozent steuern der Bund 50 Prozent und das Land Niederösterreich 30 Prozent bei. „Das Projekt in Korneuburg ist ein weiterer wichtiger Umsetzungsschritt im Rahmen des Sonderfinanzierungsprogrammes, das Niederösterreich mit dem Bund für die Jahre 2006 bis 2016 vereinbart hat. Dabei stehen für die Donau rund 160 Millionen Euro und für die so genannten Interessentengewässer in Niederösterreich, das sind die nördlichen und südlichen Zubringer zur Donau, weitere 500 Millionen Euro insgesamt zur Verfügung", so Plank. Niederösterreich hat zur Umsetzung dieses Sonderprogrammes das jährliche Budget für den Bereich Wasserbau auf rund 17,5 Millionen Euro verdoppelt.

Mit diesen Maßnahmen sollen sowohl das ehemalige Werftgelände und die angrenzende Wohnsiedlung als auch die etwas stromabwärts gelegene Kläranlage der Stadtgemeinde vor 100-jährlichen Donauhochwässern geschützt werden. Dies vorwiegend durch die Errichtung von Mauern mit und ohne aufgesetzten Mobilelementen und teilweise bodengleichen Mobilelementen. Das Projektgebiet befindet sich zwischen dem linken Donauufer und der A 22 Donauuferautobahn.

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.

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