01.10.2007 | 08:33

LH Pröll eröffnete Frohner Forum in Krems

Ein neues Kapitel der NÖ Kulturpolitik

„Adolf Frohner würde Gefallen finden an dem, was hier entstanden ist", ist Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überzeugt. „Auch weil dieses Projekt ganz seinem Geist und seiner Haltung entspricht." Das Frohner Forum in Krems, das am Samstag, 29. September, im Beisein von viel Prominenz aus Kultur, Wirtschaft und Politik eröffnet wurde, soll ganz im Sinne des im Jänner dieses Jahres verstorbenen Künstlers von Weltruf ein lebendiger Ort des Dialoges sein. Es ist Teil der Kunsthalle Krems und die erste Einrichtung im revitalisierten Minoritenkloster in Krems-Stein. Die Krenek-Stiftung und das Museum Stein folgen noch. Die Erstausstellung „Zufälle, die ich provoziere" in der neuen Ausstellungshalle zeigt großteils Werke von Adolf Frohner, die er dem Land zur Verfügung gestellt hat.

Die „klar dimensionierte Ausstellungshalle" ist für Pröll ein Raum, „der nicht nur der Kunst dient, sondern der sich Kunst auch verdient". Das Frohner Forum eröffne zudem ein neues Kapitel der NÖ Kulturpolitik und sei am „Schauplatz Niederösterreich" der nächste Baustein im Sinne von „Arbeit für viele und Werte für alle". Pröll gab auch ein klares Bekenntnis für die Freiheit und Unabhängigkeit der Kunst ab. „Unsere Kulturarbeit muss offen sein gegenüber allen Entwicklungen." Außerdem: „Eine Gesellschaft, die Kultur und Künstler einengt, engt sich selber ein." Im Leiter des Frohner Forums, Dieter Ronte, sieht der Landeshauptmann eine weitere Bereicherung und Aufwertung dieser Einrichtung. Ronte möchte im Frohner Forum „im Sinne der Lebendigkeit dieses Hauses" neben Ausstellungen auch Empfänge, Lesungen, Musik, Symposien etc. durchführen.

Weitere Informationen: http://www.forum-frohner.at/

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